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Leipzig – Für viele Kunden des insolventen Reisevermittlers „ab-in-den-urlaub.de“ besteht nach Angaben der Verbraucherzentrale Sachsen kaum noch Hoffnung, sich ihre vor dem 1. September ausgestellten Geld-zurück-Gutscheine kurzfristig auszahlen zu lassen. Entsprechende Forderungen fielen unter die Insolvenzmasse. „Im Klartext heißt das, die Kunden bekommen in ein paar Jahren wahrscheinlich 5 Prozent des Betrages ausgezahlt. Das ist die statische Quote bei einem Insolvenzverfahren“, so Michael Hummel von der Verbraucherzentrale Sachsen, der diese Situation als „absolut unbefriedigend“ für die Betroffenen bezeichnete.

München – Eine Baustelle am Strand kann nicht als Reisemangel geltend gemacht werden, wenn vorher auf diesen Umstand hingewiesen wurde. Dies entschied das Amtsgericht München nach der Klage eines Kunden gegen einen Reiseveranstalter (AG München, Az.: 159 C 9571/15). In dem konkreten Fall hatte ein Mann für sich und seine Familie über ein Internetportal eine Pauschalreise nach Abu Dhabi gebucht. In der Buchungsbestätigung wurde ihm mitgeteilt: „Bitte beachten Sie, dass bis zum 20.11.2014 ein Teil des Strandes saniert wird. Es kann zu Lärm- und Sichtbelästigungen kommen.“