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Dresden – Vor wenigen Tagen startete vor dem Dresdner Landgericht der Prozess, den die Architektin und Investorin Regine Töberich gegen die Stadtverwaltung angestrengt hat. Die erfolgreiche Unternehmerin hatte Klage eingereicht, weil die Stadt Dresden über den im Oktober 2014 gestellten Bauvorbescheidsantrag für ihr geplantes Projekt „Marina Garden“ nicht fristgemäß bis Januar 2015 entschieden hatte. Stattdessen habe man eine Entscheidung erst nach Inkrafttreten der von der rot-rot-grünen Stadtratsmehrheit durchgesetzten Veränderungssperre im Mai 2015 gefällt und den Antrag schließlich im Juni abgelehnt.

Dresden – Die Staatsanwaltschaft Dresden hat alle laufenden Ermittlungsverfahren gegen die Dresdner Architektin und Investorin Regine Töberich gegen Zahlung von 450 Euro an ein örtliches Tierheim eingestellt. Die zahlreichen Sympathisanten der Unternehmerin aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft feierten den Entscheid in den sozialen Netzwerken als großen Erfolg und „Sieg der Gerechtigkeit“.

Dresden – Die Staatsanwaltschaft Dresden hat das Ermittlungsverfahren gegen den früheren Neustädter Ortsbeirat Michael Ton eingestellt. Der Ex-Grüne hatte im Mai 2015 der Investorin Regine Töberich bei ihrer Bagger-Aktion am Elberadweg einen brutalen Schlag ins Gesicht verpasst. Die Architektin und Inhaberin der DresdenBau GmbH musste sich daraufhin in ärztliche Behandlung begeben und erstattete Anzeige gegen den Prügler. Dieser trat daraufhin als Ortsbeirat zurück und erklärte seinen Austritt bei den Grünen. Als Gegenleistung für die Einstellung des Verfahrens muss Ton, der von Beruf Rechtsanwalt ist, 500 Euro an das „Netzwerk Demokratie und Courage“ zahlen. Böse Zungen behaupten, das sei ungefähr so, als müsse ein Rechtsextremist Sozialstunden bei der NPD ableisten.

Dresden – Auf einer Sondersitzung des Stadtrates wurden am Donnerstag die sechs Bürgermeister gewählt, die an der Seite von OB Dirk Hilbert (FDP) fortan die Spitze der Verwaltung bilden. Große Überraschungen gab es nicht, da die Posten vorab zwischen dem linken Mehrheitsblock aus SPD, Grünen sowie der Linkspartei und der CDU ausgekungelt worden waren. Für einen kleinen Eklat sorgte das Ergebnis eines NPD-Kandidaten. Dieser erhielt sechs Stimmen und damit vier mehr als die Rechtsaußenpartei Sitze hat.

Dresden – Bereits im Juni erschien in der Postille „Links!“, dem lokalen Infoblatt der Dresdner Linkspartei, ein Interview mit dem Linken-Stadtrat Tilo Wirtz. Darin äußerte sich der Kommunalpolitiker zu dem Bauprojekt „Marina Garden“, dem seitens der „fortschrittlichen Gestaltungsmehrheit“ im Verein mit zweifelhaften Gutachten der Garaus gemacht werden soll. Die bekannte Dresdner Investorin und „Marina Garden“-Planerin Regine Töberich schaffte es als vielbeschäftigte Architektin und Geschäftsfrau offenbar erst jetzt, Stellung zu dem Interview zu nehmen. Das bei Facebook veröffentlichte Statement der Geschäftsführerin der DresdenBau GmbH hat es allerdings in sich, nutzt sie es doch einmal mehr für eine scharfe Abrechnung mit der Politik und speziell mit Wirtz, den sie der Lüge bezichtigt.

Dresden – In der ersten Runde der Oberbürgermeisterwahlen in Dresden konnte die von SPD, Linken, Grünen und Piraten unterstützte Kandidatin des Bündnisses „Gemeinsam für Dresden“, Sachsens Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD), mit 36,0 Prozent das beste Ergebnis erzielen. Der seit dem Rückzug von Helma Orosz (CDU) amtierende Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP), der für den von FDP und Freien Wählern getragenen Verein „Unabhängige Bürger für Dresden“ antrat, landete mit 31,7 Prozent auf Platz zwei. Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) musste mit nur 15,4 Prozent eine klare Niederlage hinnehmen. Die Union verliert damit eine weitere deutsche Großstadt. Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling schaffte mit 9,6 Prozent einen Achtungserfolg, AfD-Kandidat Stefan Vogel erreichte 4,8 Prozent, für Spaßkandidat Lars Stosch alias „Lara Liqueuer“ votierten 2,5 Prozent.

Dresden – Der Neustädter Ortsbeirat Michael Ton (Grüne) hat nach seinem tätlichen Angriff auf die Investorin Regine Töberich seinen Rücktritt und Parteiaustritt erklärt. Nachdem Töbrich am vergangenen Donnerstag einen auf ihrem Grundstück gelegenen Teil des Elberadwegs aus Protest wegbaggern ließ, kam es zu tumultartigen Szenen am Ort des Geschehens. Ton verpasste der Investorin dabei eine Ohrfeige und wurde wegen Körperverletzung angezeigt. Die 50-Jährige musste sich daraufhin in ärztliche Behandlung begeben.