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Dresden – Am 22. Mai vor 170 Jahren wurde Fritz von Uhde als einziger Sohn des Gerichtsdirektors Bernhard von Uhde auf Schloß Wolkenburg in Sachsen geboren. Das ererbte künstlerische Talent des Jungen förderten die Eltern frühzeitig. Er erhielt Zeichenunterricht und besuchte das Vitzthumsche Gymnasium in Dresden. Nach dem Abitur und einem kurzen Intermezzo an der Dresdner Kunstakademie trat der junge Mann 1867 in das sächsische Gardereiterregiment ein, um Offizier zu werden. Als Unterleutnant zog er mit den Gardereitern 1870 in den Deutsch-französischen Krieg, als Rittmeister nahm er 1878 seinen Abschied. Seine künstlerischen Studien setzte er in München fort.

Berlin - Théodore Rousseau ist als Vertreter des französischen Realismus vielleicht nicht ganz so bekannt wie Gustave Courbet oder Camille Corot. Als Begründer der Pleinairmalerei und der dieser gewidmeten „Schule von Barbizon“ hatte er jedoch einen ganz erheblichen Einfluß auf folgende Künstlergenerationen, namentlich die Impressionisten.
Rousseau wurde 1812 in Paris in einer bürgerlichen Familie geboren, sein Interesse an der Malerei zeigte sich früh, sein erster Lehrer wurde sein Cousin, der Landschaftsmaler Alexandre Pau de Saint-Martin. Der nächste Lehrer, auch noch in frühen Jugendjahren, war Jean-Charles-Joseph Rémond, gleichfalls Landschafter. Von 1828 bis 1829 lernte er bei dem Historienmaler Guillaume Guillon-Lethière, es folgten Studienreisen in die Auvergne und die Normandie.