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Dresden – Die Ahmadiyya-Gemeinde hat offenbar den Freistaat Sachsen zum zentralen Operationsgebiet ihres „100-Moscheen-Plans“ auserkoren. Nach dem Moschee-Projekt im Leipziger Stadtteil Gohlis (Baubeginn: September 2016) und den Plänen für eine Moschee mit Minarett in Chemnitz, die vorerst einen Dämpfer erfahren haben (siehe: www.sachsen-depesche.de/regional/chemnitz-ob-barbara-ludwig-spd-gegen-ahmadiyya-moschee-im-lutherviertel.html), hat die umstrittene muslimische Glaubensgemeinschaft nun angekündigt, auch in der Landeshauptstadt Dresden ein islamisches Gotteshaus zu errichten.

Chemnitz – Der Ahmadiyya-Gemeinde weht bei ihren Moscheebau-Plänen in Chemnitz Gegenwind von ungewohnter Seite ins Gesicht. Die unter Muslimen umstrittene Glaubensgemeinschaft hatte einen Bauvorantrag für eine Moschee mit Kuppel und Minarett auf einem Grundstück im Lutherviertel nahe der Innenstadt gestellt. Nun erklärte ein Sprecher der Stadt, dass eine solche Moschee nicht den städtebaulichen Zielen der Rathausspitze um Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) entspreche. Vorgesehen ist, dass die betreffende Fläche symmetrisch mit Wohnhäusern in der derselben Geschosshöhe wie die umliegenden Gebäude bebaut werden solle. Ein entsprechendes bauplanungsrechtliches Verfahren sei bereits eingeleitet worden.

Chemnitz – Die Ahmadiyya-Gemeinde will nach dem positiv beschiedenen Moscheebauprojekt in Leipzig-Gohlis ein weiteres muslimisches Gotteshaus in Sachsen errichten. Noch bevor der erste Spatenstich in Leipzig erfolgt ist, hat die umstrittene Glaubensgemeinschaft einen Bauvorantrag für eine Moschee mit Kuppel und Minarett in Chemnitz gestellt. Wie der Vorsitzende der Ahmadiyya-Gemeinde in Sachsen, Rashid Nawaz, mitteilte, habe man inzwischen weitere von der Stadt geforderte Unterlagen nachgereicht. Nun warte man auf Antwort. Die Moschee soll auf einem Grundstück in Nähe des Chemnitzer Stadtzentrums entstehen.