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Dresden – Am vergangenen Sonnabend wurden im Georg-Arnhold-Bad am Großen Garten in Dresden vier Mädchen im Alter von 11 bis 13 Jahren von einem 19-jährigen Asylbewerber sexuell belästigt. Der Bademeister, dem die Mädchen den Übergriff kurz nach 16 Uhr meldeten, alarmiere sofort die Polizei, die die Identität des den mutmaßlichen Täters sowie zwei weiterer Afghanen feststellte. Später wurde der 19-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt.

Dresden – Die Schüler der 89. Grundschule im Dresdner Stadtteil Prohlis ziehen demnächst in ein Ausweichquartier um. Schon nach den Herbstferien sollen die Kinder in einem derzeit ungenutzten Schulgebäude am Terrassenufer unterrichtet werden. In die Schule am Boxberger Weg in Prohlis sollen, wahrscheinlich noch in dieser Woche, 150 Asylbewerber einziehen. Zunächst war geplant, die Migranten nur in einem Trakt des Gebäudes unterzubringen und den Schulbetrieb parallel weiterlaufen zu lassen. Dagegen gab es Proteste aus der Elternschaft, eine Bürgerinitiative wurde gegründet, die Mehrheit der Schüler blieb einen Tag lang dem Unterricht fern. Nach dem Umzug soll nun auch das Haus B, in dem der Schulbetrieb stattfand, zur Unterbringung von Asylbewerbern genutzt werden.

Dresden – Die AfD hat die am vergangenen Donnerstag mit linker Mehrheit im Stadtrat abgesegnete Gründung einer neuen Wohnungsbaugesellschaft kritisiert. „Die beschlossene Woba wird für die Dresdner Mieter nichts bringen. Alles, was Rot-Grün-Rot und die CDU den Dresdner Bürgern im Vorfeld der OB-Wahl preiswerteren Wohnraum versprochen haben, wird so nicht eintreten. Das ist ein Bruch von Wahlkampfversprechen mit Ansage“, so Stefan Vogel, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat. „Wer Entlastungen will, muss private Investitionen stärken und aufhören, mit Vokabeln wie Immobilienhai, Großvermieter oder Spekulant die Unternehmer aus Dresden zu vertreiben.“

Dresden – Auf einer Sondersitzung des Stadtrates wurden am Donnerstag die sechs Bürgermeister gewählt, die an der Seite von OB Dirk Hilbert (FDP) fortan die Spitze der Verwaltung bilden. Große Überraschungen gab es nicht, da die Posten vorab zwischen dem linken Mehrheitsblock aus SPD, Grünen sowie der Linkspartei und der CDU ausgekungelt worden waren. Für einen kleinen Eklat sorgte das Ergebnis eines NPD-Kandidaten. Dieser erhielt sechs Stimmen und damit vier mehr als die Rechtsaußenpartei Sitze hat.