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Dresden – Die AfD Sachsen hat die von der Ost-Beauftragten der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), in Auftrag gegebene Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zum Rechtsextremismus in Ostdeutschland (als „staatlich finanzierte Fake-Forschung“ bezeichnet. „Weder inhaltlich noch methodisch ist das Machwerk auch nur ansatzweise aussagekräftig“, so der stellvertretende AfD-Landesvorsitzende Thomas Hartung.

Dresden – Um die neue Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zum Rechtsextremismus in Ostdeutschland, die von der Ost-Beauftragten der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), in Auftrag gegeben wurde, ist ein politischer Streit in Sachsen entbrannt. Dabei geht unter anderem um die Rolle des Freistaates Sachsen, der einen Schwerpunkt in der Untersuchung einnimmt. So heißt es in der Studie, dass der „defizitäre Demokratisierungsprozess“ in Sachsen dazu geführt habe, dass sich Bewegungen wie Pegida ausbreiten konnten und sich eine „autoritäre, ressentimentgeladene Minderheit zunehmend radikalisiert“.

Dresden – Nach Ansicht des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung werden die neuen Bundesländer den westdeutschen auch in den nächsten Jahrzehnten ökonomisch hinterherhinken. „Alles spricht dafür, dass Ostdeutschland in den nächsten 25 Jahren nicht aufholen kann“, so Joachim Ragnitz, stellvertretender Leiter der ifo-Niederlassung Dresden. Das Bruttoinlandsprodukt im Osten verharre schon seit 1995 bei 75 Prozent des westdeutschen Durchschnitts.

Dresden – Seit der Wiedervereinigung sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 2,3 Millionen Menschen aus den neuen Bundesländern weggezogen. Aktuell beträgt die Gesamtbevölkerung in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen 12,5 Millionen. Allein durch die Abwanderung nach Westdeutschland verloren die Ost-Bundesländer seit der Wende etwa 1,2 Millionen Einwohner.