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Leipzig - Der Leipziger CDU-Bundestagsabgeordnete Jens Lehmann (Jahrgang 1967) begrüßt die Entscheidung im Sportausschuss des Deutschen Bundestages, die Mittel für die Förderung des Spitzensports in Deutschland im Haushalt 2019 deutlich zu erhöhen. Lehmann selbst war zweifacher Olympiasieger und sechsfacher Weltmeister im Radsport.

Berlin/Gera – Die frühere Leichtathletin und zweifache Olympiasiegerin Heike Drechsler ist in die „Hall of Fame“ der Deutschen Sporthilfe aufgenommen worden. Anders als beim ehemaligen Radrennfahrer Gustav-Adolf „Täve“ Schur, dem zum wiederholten Male wegen seiner Äußerungen zum DDR-Doping und zu seiner Rolle im SED-Regime die Aufnahme in die „Ruhmeshalle des deutschen Sports“ verweigert wurde, gab es bei Drechsler, deren Nominierung ebenfalls in die Kritik geriet, am Ende eine deutliche Stimmenmehrheit in der Jury für eine Aufnahme in die „Hall of Fame“. Neben der Thüringerin sind auch der Skispringer Sven Hannawald, der nordische Kombinierer Franz Keller und Fußball-Nationalspieler Lothar Matthäus in die „Ruhmeshalle“ eingezogen.

Berlin/Magdeburg – Der frühere DDR-Radsportler Gustav-Adolf „Täve“ Schur ist von der Jury der „Hall of Fame“ der Deutschen Sporthilfe zum zweiten Mal abgelehnt worden. Der 86-Jährige war vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) auf Vorschlag der Landessportbünde nominiert worden. Dies hatte zu teilweise heftigen Reaktionen geführt, da dem zweimaligen Rad-Weltmeister und ehemaligen Abgeordneten der Volkskammer sowie des Deutschen Bundestages von Kritikern vorgeworfen wird, das Doping in der ehemaligen DDR heruntergespielt und sich im Nachhinein zu distanzlos zum SED-Regime geäußert zu haben.

Rio de Janeiro – Die Olympischen Spiele ziehen uns in ihren Bann. Wir freuen uns über Bestleistungen, wünschen uns aber zugleich fairen, sauberen Sport. Es ist daher wichtig, dass diejenigen aufgespürt und von den Wettbewerben ferngehalten werden, die sich durch die Einnahme unerlaubter Mittel einen Vorteil verschaffen wollen.