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Dresden – Um die neue Studie des Göttinger Instituts für Demokratieforschung zum Rechtsextremismus in Ostdeutschland, die von der Ost-Beauftragten der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), in Auftrag gegeben wurde, ist ein politischer Streit in Sachsen entbrannt. Dabei geht unter anderem um die Rolle des Freistaates Sachsen, der einen Schwerpunkt in der Untersuchung einnimmt. So heißt es in der Studie, dass der „defizitäre Demokratisierungsprozess“ in Sachsen dazu geführt habe, dass sich Bewegungen wie Pegida ausbreiten konnten und sich eine „autoritäre, ressentimentgeladene Minderheit zunehmend radikalisiert“.

Sonntag, 04 Oktober 2015 16:33

Neue Pannen im NSU-Prozess

in Politik

München – Der Prozess gegen Beate Zschäpe und weitere mutmaßliche Unterstützer des NSU vor dem Oberlandesgericht München sorgte in dieser Woche erneut mit Pannen bei Beobachtern für Kopfschütteln. Zunächst wurde bekannt, dass sich ein Kölner Fundbüro beim Gericht gemeldet hatte, weil eine CD mit Aktenstücken aus dem Verfahren auf einem Bürgersteig gefunden worden sei.