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Berlin - Jahrelang fungierte der CDU-Bundestagsabgeordnete Wolfgang Bosbach in Fernsehrunden als konservatives Aushängeschild einer Partei, die unter der Parteichefin und Bundeskanzlerin Angela Merkel alle konservativen Positionen geräumt hat. Seit der deutschen Grenzöffnung für Hunderttausende illegale Zuwanderer konnte er die Haltung „seiner“ CDU kaum noch vertreten und haderte öffentlich mit der ausgerufenen „Willkommenspolitik“ und der „Wir schaffen das“-Rhetorik.

Köln/Dresden – Laut einer aktuellen Studie des Versicherungsunternehmens AXA halten die Sachsen im Durchschnitt eine Sparsumme von lediglich 149 Euro für ausreichend, um ihren Lebensstandard im Alter aufrechterhalten zu können. Dies ist die niedrigste Summe im Vergleich aller Bundesländer. Die höchste Summe zur Altersvorsorge wollen demnach Hessen aufwenden. Sie sind bereit, durchschnittlich 221 auf die hohe Kante zu legen. Deutschlandweit wird ein Beitrag von 200 Euro für angemessen erachtet. Für seinen „Deutschland-Report 2016“ hat der AXA-Konzern im März dieses Jahres insgesamt 3324 Erwerbstätige und Rentner in allen 16 Bundesländern befragt. Um bundesweite Aussagen ableiten zu können, wurden die Ergebnisse nach Angaben des Unternehmens „bevölkerungsrepräsentativ gesamtgewichtet“.

Berlin - Jahrelang hat die Bundesregierung zu den milliardenschweren Anleihekäufen und der Niedrigzinspolitik des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, geschwiegen, um die umstrittene „Euro-Rettung“ nicht zu gefährden. Mit den von ihm verordneten Mini-Zinsen hat der Italiener die hochverschuldeten Südländer der EU in die Lage versetzt, weitere Staatskredite zum Nulltarif aufzunehmen und sich weiter zu verschulden, ohne irgendwelche Sparmaßnahmen einleiten zu müssen. Was den südlichen EU-Staaten durch eine Verringerung ihrer Zinslasten nutzt, schadet den deutschen Sparern durch eine schleichende Enteignung ihrer Sparguthaben sowie eine Entwertung ihrer zinsbasierten privaten Altersvorsorge.

Kempten – Jürgen Steinhauser, Ulrich Jehle und ihre Maritim Vertriebs GmbH hatten in den vergangenen Monaten alles andere als gute Presse. Ob „finanzen.net“ oder die HESSEN DEPESCHE  (https://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/maritim-vertriebs-gmbh-ulrich-jehle-und-j%C3%BCrgen-steinhauser-werben-um-anlegervertrauen.html), um nur zwei Beispiele zu nennen: das Geschäftsmodell und die Performance des Unternehmens überzeugten viele Fachjournalisten der Branche nicht wirklich. Wird hier ein innovatives Vertriebsunternehmen absichtlich gemobbt – oder ist die Kritik berechtigt? Vieles spricht für letzteres, denn die Schwachstellen sind nicht von der Hand zu weisen.