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Leipzig – Was schon seit geraumer Zeit vor dem regelrecht von Asylantragstellern belagerten Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) zu beobachten ist, wird auch in Sachsen zunehmend zu einem Problem: Immer öfter tauchen radikale Salafisten vor den Unterkünften der Asylbewerber auf, um sie zu „bekehren“ und für den „Dschihad“, den „Heiligen Krieg“ in Syrien und im Irak, zu rekrutieren. Das Landesamt für Verfassungsschutz beobachtet diese Entwicklung intensiver denn je und spricht von „propagandistischen und sozialen Aktivitäten“ der Salafisten vor Flüchtlingsheimen. Im Blickpunkt der Schlapphüte steht dabei vor allem die Leipziger Al-Rahman-Moschee mit ihrem Prediger Hassan Dabbagh, den Sicherheitsbehörden zu den gefährlichsten Anführern der Salafisten in Deutschland zählen. Der Plattenbau im Zentrum-Nord gilt als „geistiges Zentrum“ der laut Verfassungsschutz etwa 170 Anhänger des Salafismus in Sachsen.

Dienstag, 08 September 2015 18:24

Asylzustrom: Leipzig wird ein zweites München

in Politik

Leipzig – Es sind unbeschreibliche Szenen, die sich derzeit auf dem Münchner Hauptbahnhof abspielen. Täglich treffen unzählige Sonderzüge mit Tausenden von Flüchtlingen aus Budapest und anderen Städten ein. Die Menschen drängen aus den überfüllten Waggons auf die Bahnsteige und werden dann von Polizei und Hilfskräften zu der provisorischen Notaufnahmestelle im Nordteil des Bahnhofs geführt. Allein am vergangenen Wochenende trafen binnen 48 Stunden rund 20.000 Menschen ein, die strenggenommen illegal einreisen, weil sie über einen sicheren Drittstaat nach Deutschland kommen. Der Zustrom an Asylbewerbern ist kaum noch zu bewältigen.