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Frankfurt am Main – Vor wenigen Wochen erst führte SACHSEN DEPESCHE ein ausführliches Interview mit der Publizistin und Verlegerin Susanne Kablitz. In dem Gespräch ging es nicht nur um das neue Buch von Ramin Peymani, sondern auch um weitere Projekte, die sie mit ihrem Juwelen-Verlag in diesem Jahr noch in Angriff nehmen wollte und die am 25. Februar im Rahmen einer Buch-Party in Berlin vorgestellt werden sollten (http://www.sachsen-depesche.de/interview/susanne-kablitz-„wir-befinden-uns-auf-dem-direkten-weg-in-den-‚totalen‘-staat“.html).

Dresden – In der Nacht vom 24. auf den 25. Januar 2017 verstarb nach langer, schwerer Krankheit der Publizist Hans-Dietrich Sander, ehemals Mitarbeiter des berühmten Dramatikers Bertolt Brecht bei dessen Berliner Ensemble, später Feuilleton-Journalist bei der „Welt“ und zuletzt Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“. In der Öffentlichkeit galt Sander in der letzten Phase seines Lebens, sofern man überhaupt – wie der frühere SPD-Politiker Peter Glotz – von ihm Notiz nahm, bestensfalls als „umstritten“, wenn nicht gar als „Rechtsintellektueller“. Dabei konnte Sander auf ein bewegtes und wechselvolles Leben voller – auch politischer – Brüche zurückblicken, so dass allzu simple Zuweisungen, wie sie heute leider üblich sind, seiner Persönlichkeit nicht gerecht werden.

Mittweida – Der Pro-Dekan der Fakultät Medien an der Hochschule Mittweida, Prof. Dr. Otto Altendorfer, ist am 26.11.2016 im Alter von nur 57 Jahren nach langer, schwerer Krankheit verstorben. Dies teilte die Hochschule in dieser Woche mit. In einem Nachruf der Fakultät Medien heißt es: „Er hat diese Hochschule in den letzten Jahren geprägt wie kaum ein anderer, ganz besonders aber die Fakultät Medien. Kollegen, Mitarbeiter und Studenten schulden Otto Altendorfer großen Dank, ihr Mitgefühl gilt seiner Familie.“

Dresden – Sachsens FDP-Chef Holger Zastrow hat in einem Nachruf die Verdienste des verstorbenen Altbundespräsidenten Walter Scheel gewürdigt. Scheel, der am Mittwoch nach langer schwerer Krankheit im Alter von 97 Jahren verstorben war, habe zu den prägenden Politikern der Nachkriegszeit gehört. Die FDP verliere mit ihm „eine große liberale Persönlichkeit“, so Zastrow.