Login

sachsen-depesche.de

München – Nur etwas weniger als die rund drei Millionen Besucher des letzten Jahres zählte Münchens zweiter Bürgermeister und Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) zur Halbzeit des Oktoberfests am vergangenen Sonntag. Damit fiel das Minus geringer aus, als man es noch nach dem verregneten ersten Wiesen-Wochenende befürchtet hatte.

Bamberg – Die 1995 gegründete Bamberger PROJECT Investment Gruppe gilt als Spezialist für die Entwicklung von Wohn- und Gewerbeimmobilien in Metropolregionen im deutschsprachigen Raum. Das von Wolfgang Dippold geführte Unternehmen wendet sich mit seinen Investments an Anleger, die wegen der Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank und von der klassischen Vorsorgeschiene (z.B. Lebensversicherungen) in den Immobilienmarkt wechseln wollen. Hier tummeln sich geradezu die „schwarzen Schafe“, die die Goldgräberstimmung unter den Anlegern schamlos ausnutzen. Um diese Problematik weiß auch der PROJECT-Chef, der viel Wert auf die Seriosität seiner Angebote legt.

Kelkheim – Gut zwei Wochen haben wir nun ohne großen Anschlag hinter uns gebracht. Nach einer Serie furchtbarer Attentate innerhalb weniger Tage ist trügerische Ruhe eingekehrt. Doch die Angst bleibt. Zu sehr ist auch dem Letzten klar geworden, dass selbst im kleinsten Nest hinter den Hecken gerade jetzt jemand darauf warten könnte, seinen IS-Befehl zu bekommen. Denn genau das ist die Nachricht der Attentäter: Niemand ist mehr sicher. Nirgends.

München – Eine Baustelle am Strand kann nicht als Reisemangel geltend gemacht werden, wenn vorher auf diesen Umstand hingewiesen wurde. Dies entschied das Amtsgericht München nach der Klage eines Kunden gegen einen Reiseveranstalter (AG München, Az.: 159 C 9571/15). In dem konkreten Fall hatte ein Mann für sich und seine Familie über ein Internetportal eine Pauschalreise nach Abu Dhabi gebucht. In der Buchungsbestätigung wurde ihm mitgeteilt: „Bitte beachten Sie, dass bis zum 20.11.2014 ein Teil des Strandes saniert wird. Es kann zu Lärm- und Sichtbelästigungen kommen.“

Dresden – Die Dresdner CDU wird zunächst keine Parteiordnungsmaßnahmen gegen ihr Vorstandsmitglied Maximilian Krah ergreifen. Dies teilte der CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Christian Hartmann in dieser Woche mit. „Wir müssen aufpassen, dass wir im Zuge dieses Sachverhaltes nicht unsere demokratischen Grundsätze aushebeln“, so Hartmann laut einem Bericht der „Dresdner Neuesten Nachrichten“ (DNN). Der umstrittene Twitter-Beitrag Krahs werde allerdings Thema auf der nächsten Vorstandssitzung der CDU Dresden sein.

Kelkheim – Der Journalist und Kelkheimer FDP-Kommunalpolitiker Rahmin Peymani hat den Medien ein bewusstes Schüren antisemitischer Ressentiments im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Amokläufer von München vorgeworfen. „Ein junger Mann, der nachweislich Ali Davoud Sonboly hieß, wird konsequent als David S. bezeichnet, um den muslimischen Hintergrund zu verschleiern. Die Journalisten wissen, dass der Name David eher mit Israel assoziiert wird“, so Peymani am Mittwoch bei Facebook. Dieser „unterschwellige Antisemitismus vieler deutscher Medien“ mache ihn „wütend“, erklärte der Blogger und Autor des Buches „Spukschloss Deutschland“.

Wacken/Dresden – Die Leitung des „Wacken Open Air“ hat in Zusammenarbeit mit den zuständigen Sicherheitsbehörden beschlossen, den Besuchern das Mitführen jeglicher Art von Rucksäcken und größeren Taschen auf dem Festivalgelände zu untersagen. Dies betreffe nicht nur das Infield, sondern auch das Wackinger Village, das Wacken Center und Wacken Plaza, den Metal Market sowie den Beer Garden. In diesen Bereichen seien aus Sicherheitsgründen lediglich Bauchtaschen erlaubt, erklärte Festivalleiter Thomas Hess am Montag. Im schleswig-holsteinischen Wacken treffen sich Anfang August wieder Zehntausende von Fans, um das größte Metal-Festival der Welt zu zelebrieren.

Dresden – Der Generalsekretär der AfD Sachsen und Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Uwe Wurlitzer, hat der Bundesregierung die Schuld an den Gewalttaten von München, Reutlingen, Würzburg und Ansbach gegeben. Wörtlich sprach der AfD-Politiker von „Terroranschlägen“ durch „Asyl-Begehrer“.

Heidenau/Königstein – Am Heidenauer Bahnhof entdeckten Passanten am Sonntagmorgen zwei Kreideumrisse, wie sie von der Polizei üblicherweise um Opfer eines Gewaltverbrechens gezeichnet werden. Auch eine zähflüssige rote Substanz, die optisch an Blut erinnert, wurde verschüttet. An den Wänden der Unterführung fanden sich außerdem Handabdrücke mit der roten Flüssigkeit.

Dresden – Die CDU Dresden hat sich von ihrem Vorstandsmitglied Maximilian Krah distanziert. Der 39-jährige Jurist, der Beisitzer im Dresdner CDU-Kreisvorstand ist, hatte am Freitagabend nach dem Amoklauf eines 18-jährigen Mannes mit iranischem und deutschem Pass im Münchener Einkaufszentrum OEZ getwittert: „Ich bin in München. Das muss der Wendepunkt sein: Die Willkommenskultur ist tödlich. Es geht um unser Land!“ Für diese Bemerkung erntete Krah einen regelrechten Shitstorm im Netz.

Seite 4 von 6