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Chemnitz – Die Ahmadiyya-Gemeinde will nach dem positiv beschiedenen Moscheebauprojekt in Leipzig-Gohlis ein weiteres muslimisches Gotteshaus in Sachsen errichten. Noch bevor der erste Spatenstich in Leipzig erfolgt ist, hat die umstrittene Glaubensgemeinschaft einen Bauvorantrag für eine Moschee mit Kuppel und Minarett in Chemnitz gestellt. Wie der Vorsitzende der Ahmadiyya-Gemeinde in Sachsen, Rashid Nawaz, mitteilte, habe man inzwischen weitere von der Stadt geforderte Unterlagen nachgereicht. Nun warte man auf Antwort. Die Moschee soll auf einem Grundstück in Nähe des Chemnitzer Stadtzentrums entstehen.

Leipzig – Die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde in Leipzig, die nach eigenen Angaben rund 80 Mitglieder hat, will 2016 den Grundstein für ihre Moschee im Stadtteil Gohlis legen. Nachdem die Bauvoranfrage von der Stadt im vergangenen Jahr genehmigt wurde, wird die Gemeinde in den kommenden Wochen einen Bauantrag stellen, teilte der Vorsitzende der Glaubensgemeinschaft, Abdullah Wagishauser, am vergangenen Freitag mit. Das islamische Gebetshaus soll auf einer Brache an der Georg-Schumann-/Ecke Bleichertstraße entstehen. Gebaut werden soll nach dem Entwurf des Stuttgarter Architekten Mustafa Ljaic, der nach einem Architekturwettbewerb den Zuschlag erhielt.

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