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Dresden – Gegen das Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Dresden, wonach sich der frühere Dresdner CDU-Kommunalpolitiker Dr. Maximilian Krah einen verlinkten Merkel-Hitler-Vergleich zurechnen lassen muss (https://www.sachsen-depesche.de/regional/olg-dresden-dr-maximilian-krah-muss-sich-satirischen-vergleich-angela-merkels-mit-hitler-zurechnen-lassen.html), ist keine Revision vor dem Bundesgerichtshof (BGH) möglich. Dies teilte Krah auf Nachfrage der SACHSEN DEPESCHE mit.

Mainz - Das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) gilt als überaltert in seiner Zuschauerstruktur. Beim privaten Wettbewerber RTL witzelt man gerne über das "Senioren-TV" aus Mainz. Reichtweite hat das Zweite nur noch in der Altersgruppe über 60 Jahre. Doch Reputation verliert das bis in die 1990er Jahre hoch angesehene ZDF vor allem in einer selektiven Berichterstattung und eigenwilligen Art der Satire über Parteien und politische Meinungen, die den Machern des ZDF ganz offenbar nicht lieb sind.

Berlin/Dresden – Die Verkaufszahlen der deutschen Regional- und Lokalzeitungen gehen immer weiter in den Keller. Insbesondere auf dem am härtesten umkämpften Zeitungsmarkt Berlin gibt es eine zunehmende Print-Verweigerung. Alle fünf Hauptstadt-Titel („B.Z.“, „Tagesspiegel“, „Berliner Zeitung“, „Berliner Kurier“, „Berliner Morgenpost“) büßten laut den aktuellen IVW-Zahlen im ersten Quartal 2016 zwischen 7,4% und 10,4% im Vergleich zum ersten Quartal 2015 ein. Berücksichtigt hierbei ist der Abo- wie auch der Kioskverkauf. Deutlich unter einer verkauften Auflage von 100.000 liegt nun das Boulevardblatt „B.Z.“ (93.225), aber auch der überregional gelesene „Tagesspiegel“ verlor erneut über 10.000 Abnehmer und konnte im ersten Quartal des Jahres nur noch 91.890 Exemplare pro Tag absetzen.

Dresden – Das Bundeskartellamt hat wegen einer verbotenen Absprache über die „Einstellung miteinander konkurrierender Anzeigenblätter“ eine Strafe über insgesamt 12,44 Millionen Euro gegen drei Verlagshäuser in Sachsen verhängt. Dabei handelt es sich um die CVD Chemnitzer Verlag und Druck GmbH & Co. KG, die die „Freie Presse“ herausbringt, die WM Beteiligungs- und Verwaltungs-GmbH & Co. KG aus Monschau sowie die Dresdner Druck & Verlagshaus GmbH & Co. KG (DD+V), die zu 60 Prozent der Verlagsgruppe Gruner + Jahr und zu 40 Prozent der SPD-Medienholding ddvg gehört und die „Sächsische Zeitung“ sowie die Dresdner und Chemnitzer Ausgaben der „Morgenpost“ herausgibt.

Dresden – Das Siechtum am sächsischen Printmarkt geht weiter. Am 16.10., also am Freitag in einer Woche, wird zum letzten Mal das Magazin „auSZeit“ erscheinen. Dabei war der wöchentlich erscheinende Ableger der „Sächsischen Zeitung“ mit eigener News-App erst im November letzten Jahres an den Start gegangen. Wie es aus der DD+V Mediengruppe hieß, habe „auSZeit“ mit am Ende nur rund 800 Abonnenten und 1.000 Stück verkaufter Auflage die wirtschaftlichen Erwartungen nicht mehr erfüllen können.

Dienstag, 09 Juni 2015 15:30

Keine NPD-Bürgermeisterin in Neuensalz

Neuensalz – Bei der Bürgermeisterwahl in Neuensalz (Vogtland) konnte sich die parteilose Amtsinhaberin Carmen Künzel gegen ihre einzige Gegenkandidatin, die NPD-Kreistagsabgeordnete Beatrix Rink, souverän mit 83,1 zu 16,9 Prozent durchsetzen. Für die NPD bedeutet das Ergebnis immerhin einen Achtungserfolg. Bereits bei der Kommunalwahl Anfang des Jahres war Rink mit 11,7 Prozent in den Gemeinderat eingezogen.