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Freitag, 20 Oktober 2017 00:41

„Erntedank“ bei PEGIDA

in Politik

Dresden - Beim Erntedankfest im Herbst danken die Christen Gott für das Gedeihenlassen der eingebrachten Früchte. Dabei kommt zum Ausdruck, daß das „tägliche Brot“ keinesfalls eine mühelose Selbstverständlichkeit ist, vielmehr erst durch harte Arbeit erkämpft werden muß. Dezidiert Christliches hört man montags auf den Dresdner Straßen selten. Bei der 128. PEGIDA auf dem Altmarkt ist das anders. „Hans“, unverkennbar Sachse, kommt nicht als Unbekannter. Schon mehrfach sprach der ambitionierte Christ bei den Islamkritikern, zumeist vor Weihnachten. Gewiß ist er kein „richtiger“ Pfarrer, wie anfangs suggeriert wurde. Eher ist „Hans“ eine Art PEGIDA-Theologe, mit ausgeprägtem Mutterwitz jedenfalls, und so gibt es bei der Gelegenheit einen jener selteneren Redebeiträge, Motto: Wenn schon Rechtspopulismus, dann bitte nicht ohne Humor!

Donnerstag, 24 November 2016 19:48

Fordert der Stadtschreiber Gewalt gegen Pegida?

Dresden – So will Peter Wawerzinek seine Worte sicher nicht verstanden wissen. Immerhin hatte der scheidende Dresdner Stadtschreiber in der „Sächsischen Zeitung“ vom 19./20. November seinem Unmut drastisch Ausdruck verliehen, denn nur „das P“ hindere Dresden in seinen Augen daran, eine sympathische Stadt zu sein. Eigentlich habe er sich das halbe Jahr an der Elbe recht wohl gefühlt, wären da nicht die fehlende Badewanne, die „Schildbürgerstreichbrücke“ (Albertbrücke) und das schlagfertige „pegidanahe Pärchen“ im „Watzke“ gewesen, das die Unverfrorenheit besaß, einfach nicht seiner Meinung sein zu wollen.