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Berlin – Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) will Migranten den Zugang zum Studium erleichtern. Konkret kündigte die Ministerin an, 2400 zusätzliche Plätze an den 30 Studienkollegs in Deutschland speziell für Flüchtlinge zu schaffen. Studienkollegs sind Bildungseinrichtungen, in denen Bewerber mit ausländischen Abschlüssen auf ein Studium an einer deutschen Hochschule vorbereitet werden.

Freiberg – Die erschreckenden Vorfälle im Netto-Supermarkt an der Chemnitzer Straße in Freiberg am vergangenen Wochenende haben keinen Einfluss auf das Asylverfahren der Beteiligten. Wie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) auf Anfrage der „Freien Presse“ am Dienstag mitteilte, würden sich Straftaten generell nicht auf ein laufendes Verfahren auswirken. Angeblich sei dies in vielen Fällen vor den strafrechtlichen Ermittlungen abgeschlossen. Da manche Asylverfahren nicht nur Monate, sondern Jahre dauern, erscheint diese Aussage allerdings zweifelhaft.

Freiberg – In der mittelsächsischen Universitätsstadt Freiberg ist es in den vergangenen Tagen zu mehreren schweren Zwischenfällen mit Asylbewerbern im Netto-Markt an der Chemnitzer Straße gekommen. Nachdem zwei Bewohner der Flüchtlingsunterkunft am St.-Niclas-Schacht am Freitag bei einem Ladendiebstahl erwischt worden waren, gingen die Ertappten zunächst auf einen Mitarbeiter los und ergriffen danach die Flucht.

Berlin – Vor dem Hintergrund der Kürzungen bei den Mitteln aus den EU-Strukturfonds und des Wegfalls der Investitionszulage hat für strukturschwache Regionen die Bedeutung der Gelder aus dem Bundesfördertopf GRW (Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“) deutlich zugenommen. Sachsen erhält in der Förderperiode 2014-2020 mit derzeit 112,4 Millionen Euro knapp 20 Prozent der bundesweit zur Verfügung stehenden Mittel, die vom Freistaat in gleicher Höhe kofinanziert werden müssen. Sowohl Kommunen als auch Unternehmen profitieren von den Geldern, mit denen Investitionen zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur angekurbelt werden sollen.

Berlin – Bei der Bundestagsabstimmung über das dritte Kreditpaket für Athen am vergangenen Mittwoch verweigerten 63 Abgeordnete aus dem Regierungslager Kanzlerin Angela Merkel (CDU) die Gefolgschaft. Unter den standhaften „Abweichlern“, die sich von Unionsfraktionschef Volker Kauder nicht einschüchtern ließen, befanden sich auch acht Sachsen: Andreas Lämmel (Dresden), Arnold Vaatz (Dresden), Frank Heinrich (Chemnitz), Marian Wendt (Nordsachsen), Thomas Feist (Leipzig), Klaus Brähmig (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge), Robert Hochbaum (Vogtlandkreis) sowie Veronika Bellmann (Mittelsachsen), die sich in der Vergangenheit bereits mehrfach skeptisch gegenüber der Euro-Rettungspolitik zeigte und entsprechend abstimmte. Mit dem früheren Landeswirtschaftsminister Thomas Jurk verweigerte auch ein bekannter SPD-Mann aus Sachsen seine Zustimmung zu weiteren Hilfsgeldern für Griechenland.

Siebenlehn – Die Junge Alternative (JA) Sachsen wählte am vergangenen Sonntag auf ihrem Landeskongress in Siebenlehn (Landkreis Mittelsachsen) einen neuen Vorstand. Die bisherige Landesvorsitzende des Jugendverbandes der AfD, die 24-jährige Studentin Franziska Schreiber, wurde in ihrem Amt bestätigt, zu Stellvertretern wurden Matthias Scholz, Julien Wiesemann und Peter Beier gewählt, zum Landesschatzmeister Moritz Schüller. Die Beisitzer Ronny Steinicke, Nick Tautermann und Arne Priemer komplettieren die neue Führungsspitze.

Dresden – Die Verbreitung der Todesdroge Crystal im Freistaat nimmt geradezu epidemische Ausmaße an. Wie die Sächsische Landesstelle gegen die Suchtgefahren (SLS) mitteilte, ist die Zahl der amtlich registrierten Suchtkranken in nur vier Jahren um 135% auf 4824 gestiegen. Die Dunkelziffer liegt noch um ein Vielfaches höher.

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