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Dresden/Leipzig – Als Airport mit internationalem Flair, Gästen aus aller Welt und Mitarbeitern unterschiedlichster Herkunft achtet der Flughafen Frankfurt in vorbildlicher Weise darauf, den religiösen Bedürfnissen seiner Gäste und seiner Belegschaft nachzukommen. Im September letzten Jahres wurde von Israels Oberrabbiner David Lau und den beiden Frankfurter Rabbinern Julian-Chaim Soussan und Avichai Apel eine Mesusa am jüdischen Gebetsraum in Terminal 1 angebracht. Die Mesusa ist eine Schriftkapsel am Türpfosten, deren Verwendung auf eines der 613 Gebote der Thora zurückgeht. Juden haben die Pflicht, an die Tore und Türen ihrer Häuser und Zimmer die Worte des Hauptgebets zu befestigen und diese segnen zu lassen.