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Kelkheim – Politische Aktivisten sind die Schattenregierungen unserer Zeit. Es handelt sich dabei in aller Regel um private Organisationen, die freilich recht üppig mit öffentlichen Geldern unterstützt werden. Manchmal finanzieren sie sich auch ohne die Mithilfe der Steuerzahler, was sie keineswegs davon befreit, dass man ihr Treiben genau verfolgen sollte. Denn nicht immer sind die selbsterklärten Guten auch gut für die Gesellschaft.

Berlin – Afrikanische Migranten in Deutschland schicken jedes Jahr rund 1,2 Milliarden Euro an ihre Familien in den Heimatländern. Dies ergab eine Umfrage des bundesweiten Netzwerks „The African Network of Germany“ (TANG). Demzufolge überweisen 90 Prozent der Befragten jährlich Geld zur Unterstützung ihrer Familien nach Afrika. 28 Prozent der Befragten – und damit fast ein Drittel – gaben an, Beträge zwischen 5.000 und 10.000 Euro zu schicken, bei 19 Prozent sind es 1.000 bis 3.000 Euro. Laut der Umfrage finanzieren die Verwandten in Afrika damit ihren täglichen Bedarf. Das Netzwerk TANG hat rund 1.000 Menschen aus 38 Ländern befragt.

Dresden – Die sächsische LINKE unterstützt auch in diesem Jahr wieder den „Internationalen Tag gegen Homo-, Trans*- und Interfeindlichkeit“ am 17. Mai. In einer Erklärung vom Dienstag heißt es dazu: „Weltweit gehen hunderte Menschen für eine selbstbestimmte und gewaltfreie Gesellschaft auf die Straße. Hass, Diskriminierung und Gewalt gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*-, Intersexuelle und queere Menschen (LGBTTIQ*) sind nach wie vor in Sachsen, Deutschland und Europa an der Tagesordnung.“

Dresden – Das Bild vom fremdenfeindlichen Sachsen, in dem sich Ausländer nicht auf die Straße trauen können, bestimmte in der letzten Zeit die Medienberichterstattung über den Freistaat. Dass dies von den Betroffenen größtenteils ganz anders wahrgenommen wird, bestätigt eine aktuelle Untersuchung des Netzwerks Integrations-, Fremdenfeindlichkeits- und Rechtsextremismusforschung in Sachsen (IFRiS), für die 61 Flüchtlinge, vor allem aus Afghanistan, dem Iran und Syrien in Gemeinschaftsunterkünften in Leipzig, Dresden und Chemnitz befragt wurden. Demnach fühlen sich fast alle befragten Migranten (94,7 Prozent) in Sachsen „sehr sicher“ oder „eher sicher“.

Leipzig – Sachsens größte Moscheegemeinde, die sich in Leipzig um die Al-Rahman-Moschee des Salafisten-Predigers Hassan Dabbagh gruppiert, hat nach Erkenntnissen des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz im Zuge der Flüchtlingskrise enormen Zulauf erhalten. „Der Zustrom von Migranten führte zu einem starken Anstieg der Besucherzahlen“, heißt es dazu in dem aktuellen Bericht des Inlandsgeheimdienstes.

Kelkheim – Papst zu sein, ist angeblich das schönste Amt auf Erden. Und dennoch hat man den Eindruck, Päpsten setzt ihre Aufgabe in besonderer Weise zu. Schon nicht mehr ganz frisch bei ihrem Antritt, schreitet unter der Last der Verantwortung ein rapider Alterungsprozess voran. Das Sprechen bereitet zusehends Mühe und die Bewegungen werden immer langsamer. Vier Jahre ist Jorge Mario Bergoglio nun als Papst Franziskus im Amt, und dem 80-Jährigen scheint inzwischen auch der Verstand abhanden zu kommen. Anders ist nicht zu erklären, dass er sich am Wochenende dazu verstieg, die griechischen Auffanglager für Flüchtlinge mit den Konzentrationslagern der Nazis zu vergleichen.

Donnerstag, 20 April 2017 20:55

Woher der Selbsthass?

Dresden – „Wenn Millionen von Menschenhassern ein Land stürmen, dessen Bewohner zu zwei Dritteln aus Selbsthassern bestehen und wenn die restliche Bevölkerung ihre Sorgen und die Angst, die angestammte Heimat und die im Laufe der Jahrhunderte liebgewonnene Kultur könnten bald verloren gehen, nicht mehr ausdrücken darf.“ So beginnt der libanesisch-stämmige deutsche Regisseur Imad Karim einen Aufruf auf seiner unlängst gesperrten Facebook-Seite. Er spricht hier beiläufig den Selbsthass der Europäer an, ein Phänomen, das kaum erörtert wird, obwohl es, davon bin ich überzeugt, der Schlüssel zu der desaströsen Politik der etablierten Parteien ist, die vor unseren Augen unser Land ruiniert. Ich habe ihm eine Videobotschaft (www.facebook.com/maximilian.krah) gewidmet, um den Gedanken einem größeren Auditorium nahe zu bringen. Er verdient es, vertieft zu werden.

Prag – Tschechien will keine weiteren Migranten aus italienischen und griechischen Flüchtlingsunterkünften einreisen lassen. Das Land habe im Rahmen des EU-Verteilungsprogramms bisher zwölf Migranten aus Griechenland Asyl geboten, so Tschechiens Innenminister Milan Chovanec laut einem Bericht der „Zeit“. Weitere Migranten wolle man nicht aufnehmen, fügte der sozialdemokratische Politiker hinzu.

Dresden – Spätestens seit seiner launigen US-Reisereportage „Allein unter Amerikanern“ ist der israelisch-amerikanische Buchautor und Theatergründer Tuvia Tenenbom auch Literaturfreunden in Deutschland ein Begriff. Vor kurzem erschien bei Suhrkamp Tenenboms viertes Buch „Allein unter Flüchtlingen“, eine „Entdeckungsreise“ durch Deutschland, die die Auswirkungen der Flüchtlingskrise auf Einheimische und Migranten beleuchtet.

Dresden – Für die Aufnahme und Betreuung von Asylbewerbern inklusive Integrationsmaßnahmen hat der Freistaat Sachsen im vergangenen Jahr rund 832 Millionen Euro aufgewendet. Dies geht aus der Antwort der sächsischen Staatsregierung auf eine parlamentarische Anfrage des AfD-Landtagsabgeordneten André Barth hervor. Schwerpunkte bildeten demnach Aufwendungen für den Betrieb der Erstaufnahmeeinrichtungen (167 Mio. Euro), Leistungen während des Aufenthalts in den Landkreisen und kreisfreien Städten (309 Mio. Euro) und Aufwendungen für unbegleitete minderjährige Ausländer (74 Mio. Euro). Den Ausgaben des Landes in Höhe von 832 Millionen Euro standen rund 392 Millionen Euro an Zuwendungen des Bundes gegenüber, womit der Asyl-Finanzierungsbetrag des Freistaates netto 439 Millionen Euro betrug.

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