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Dresden – Mit seinem vor knapp einem Monat erschienenen Buch „Pegida – Spaziergänge über den Horizont“ hat der Radebeuler Künstler, Schriftsteller und freie Journalist Sebastian Hennig erstmals eine Chronik jener Bewegung vorgelegt, die seit über einem Jahr weit über die Grenzen Dresdens und Sachsens hinaus für Schlagzeilen sorgt. In der lokalen Presse wurde das Buch zumeist kritisch rezensiert, handelt es sich dabei doch um Aufzeichnungen aus der Binnenperspektive, also um das Werk eines ausdrücklichen Pegida-Anhängers. Beim Lesen des Buches fällt einem jedoch sofort eines auf: Hennig ist kein „Jubelperser“ von Lutz Bachmann & Co. Wenn er es für angebracht hält, findet er auch Worte, die nicht jedem „Pegidianer“ schmecken dürften.

 

Meißen – Mehr als 500 Bürger aus der Region folgten am vergangenen Mittwoch dem Aufruf der asylkritischen „Initiative Heimatschutz“ zu einer Demonstration in Meißen. Als Hauptredner trat der bekannte Islamkritiker Michael Stürzenberger aus München aus. Außerdem ergriffen Organisatorin Nancy Kanzok und ein lokaler Vertreter der Alternative für Deutschland (AfD) das Wort.

Dresden – Sachsen will dem Vorbild Bayerns folgen und separate Aufnahmezentren für Asylbewerber, deren Antrag nur geringe Chancen auf Erfolg hat, einrichten. Dies erklärte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) am Dienstag im MDR-Fernsehen und verwies darauf, dass auch die die Bundesregierung die Schaffung vergleichbarer Einrichtungen vorgeschlagen habe. Bayerns Landesregierung hatte kürzlich beschlossen, Asylbewerber ohne Bleibeperspektive künftig in speziellen Aufnahmezentren unterbringen, von wo aus eine schnellere Abschiebung erfolgen kann. Für diesen Vorstoß erntete die Regierung von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sowohl Zuspruch als auch Kritik.

Dienstag, 21 Juli 2015 22:15

Angriff auf AKuBiZ-Büro in Pirna

in Politik

Pirna – Unbekannte haben am vergangenen Wochenende mehrere Scheiben des Büros des linken Alternativen Kultur- und Bildungszentrums e.V. (AKuBiZ) in der Pirnaer Kirchgasse mit Pflastersteinen eingeschmissen. Der Vorfall soll sich in der Nacht von Sonnabend auf Sonntag ereignet haben. Der Antifa-Verein vermutet als Hintergrund der Tat die Debatte um T-Shirts, die von afrikanischen Migranten eine Woche zuvor bei einem sogenannten „antirassistischen Fußballcup“ in Ulbersdorf getragen wurden. Die Shirts trugen die Aufschrift (in falschem Englisch) „Love Sport, hate Germany“. Das AKuBiZ war Veranstalter des Turniers. Die Ermittlungsbehörden konnten den Zusammenhang bislang nicht bestätigen.

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