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sachsen-depesche.de

Dienstag, 04 August 2015 15:38

Nur 37 Prozent Informationsanteil beim MDR

in Medien

Leipzig – Die Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender durch GEZ-Zwangsgebühren wird mit dem Argument der informationellen Grundversorgung legitimiert. Abgesehen davon, dass es mehr als fragwürdig ist, ob es im Zeitalter des Internets einer solchen Grundversorgung überhaupt noch bedarf, stellt sich die Frage, ob die Sender ihrem selbstgestellten Auftrag überhaupt nachkommen.

Leipzig – Rund 200 Vertreter aus den Bereichen Medien, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft werden vom 4. bis 6. Mai zum diesjährigen Medientreffpunkt Mitteldeutschland (MTM) zusammenkommen, um sich unter anderem zu Themen wie „Die Glaubwürdigkeit von Politik und Medien – Gesellschaft aus der Balance“, „Qualität im Lokalfernsehen“ oder „Mediale Selbstdarstellung – Politiker als Journalisten“ auszutauschen. Veranstaltet wird das große Treffen der regionalen Medienbranche wie in jedem Jahr von der Arbeitsgemeinschaft Medientreffpunkt Mitteldeutschland e.V., deren Vorsitz derzeit Jochen Fasco, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt, innehat. Dem Verein gehören als Mitglieder unter anderem der MDR, die Landesmedienanstalten von Sachsen und Thüringen, die Stadt Leipzig, Hitradio RTL, Radio PSR und der Kabelnetzanbieter Primacom an.

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