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Dresden – Am 22. Mai vor 170 Jahren wurde Fritz von Uhde als einziger Sohn des Gerichtsdirektors Bernhard von Uhde auf Schloß Wolkenburg in Sachsen geboren. Das ererbte künstlerische Talent des Jungen förderten die Eltern frühzeitig. Er erhielt Zeichenunterricht und besuchte das Vitzthumsche Gymnasium in Dresden. Nach dem Abitur und einem kurzen Intermezzo an der Dresdner Kunstakademie trat der junge Mann 1867 in das sächsische Gardereiterregiment ein, um Offizier zu werden. Als Unterleutnant zog er mit den Gardereitern 1870 in den Deutsch-französischen Krieg, als Rittmeister nahm er 1878 seinen Abschied. Seine künstlerischen Studien setzte er in München fort.

Dresden – Neben Max Liebermann, Lovis Corinth und Max Slevogt zählt auch ein Sachse zu den bedeutenden Vertretern des deutschen Impressionismus. Am 23. Juni vor 150 Jahren wurde Robert Sterl in Großdobritz bei Dresden geboren.

Seebüll/Leipzig – Die Nolde-Stiftung im nordfriesischen Seebüll zeigt anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens noch bis Ende November eine Ausstellung mit Werken aus Emil Noldes umfangreichem Spätwerk. Für Stiftungsdirektor Christian Ring ist das Alterswerk des berühmten Expressionisten ruhiger, stiller, epischer und romantischer als seine vorherigen Arbeiten. „Es geht um Emotionen und das Zwischenmenschliche, und die Farben werden intensiver“, so der Kunsthistoriker. Die Ausstellung im früheren Wohnhaus des Künstlers zeigt insgesamt 178 Exponate, darunter 50 Gemälde, 87 Aquarelle sowie verschiedene Zeichnungen und Grafiken.