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Dresden – Der Dresdner Kreisverband der Alternative für Deutschland (AfD) lädt für kommenden Freitag (17. März 2017) zu einer öffentlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Migration und Sozialstaat – geht das zusammen?“ ein. Referenten sind Dr. Joachim M. Keiler, Mitglied der AfD-Bundesprogrammkommission, und der AfD-Landtagsabgeordnete André Wendt, Vorsitzender des Sozialausschusses des Sächsischen Landtages. Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr im Saal der Sonntagskind GmbH (Saydaer Str. 6, Dresden-Niedersedlitz), Einlass ist ab 17:30 Uhr.

Dresden – „Mit so vielen Leuten haben wir gar nicht gerechnet!“ Der Aktivensprecher der Dresdener Burschenschaft Salamandria gerät ins Schwitzen, als nach und nach immer mehr Gäste eintrudeln und weitere Stühle herangeschafft werden müssen. Doch es reicht nicht, am Ende sind es an die 70 Zuhörer, die die Buchlesung von Akif Pirinçci am Mittwoch im Verbindungshaus in Dresden-Strehlen verfolgen wollen, und einige müssen stehen.

Dresden – Der für seine wüsten Schimpfkanonaden berüchtigte Skandal-Autor Akif Pirinçci („Deutschland von Sinnen“) hat mit seiner Bemerkung auf der Ein-Jahres-Feier von PEGIDA in Dresden, die KZ seien „ja leider derzeit außer Betrieb“, einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Selbst PEGIDA-Organisator Lutz Bachmann, der Pirinçci am Montagabend noch wie eine Art Stargast angekündigt hatte, distanzierte sich mittlerweile von dem Schriftsteller, der auf dem Theaterplatz aus dem Manuskript seines Buches „Umvolkung“ vorlas, das demnächst erscheinen soll. Bachmann sprach von einem „unmöglichen Auftritt“, es sei ein Fehler gewesen, Pirinçci einzuladen. Der türkischstämmige Bestseller-Autor hatte in seinem frühzeitig abgebrochenen Vortrag unter anderem Asylbewerber als „Invasoren“ bezeichnet und vor einer „Moslem-Müllhalde“ gewarnt, die durch den Zuzug von Migranten entstehen würde.

Dresden – In unseren Medien sind die Rollen klar verteilt: Russland unter Putin ist ein außenpolitischer Aggressor und unterdrückt im Innern gesellschaftliche Minderheiten und die politische Opposition, während der Westen als Hort von Freiheit und Demokratie solchem Treiben mit moralischem Recht entgegentritt. Gegen dieses gängige Bild erhebt der Anthropologe, Publizist und Dokumentarfilmer Dimitrios Kisoudis in seinem kürzlich erschienenen Buch „Goldgrund Eurasien“ deutlichen Widerspruch – und bietet eine ganz andere Interpretation an.