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Berlin – Die deutsche Tourismuswirtschaft hat am Freitag Politik und Öffentlichkeit mit Strandkörben vor dem Reichstag auf die Relevanz des Tourismus für den Wirtschaftsstandort Deutschland aufmerksam gemacht. Branchenpräsident Michael Frenzel erklärte dazu: „Tourismus schafft Wohlstand und ist zudem eine echte Friedensindustrie, denn er verbindet Menschen mit Menschen. Daher fordern wir vom neu zu wählenden Bundestag, die Belange der Tourismuswirtschaft in der kommenden Legislaturperiode stärker zu berücksichtigen.“

Luxemburg – Die bisherige Praxis an deutschen Flughäfen, auch Bürger aus Nicht-EU-Staaten dazu zu verpflichten, Bargeldsummen ab 10.000 Euro beim Zoll anzumelden, wurde vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) nun in einem Urteil bestätigt. Dies gelte auch dann, wenn die Passagiere an einem Flughafen der Europäischen Union nur umsteigen und in einen Nicht-EU-Staat weiterreisen, sich also nur in der sogenannten Transitzone aufhalten, so die Luxemburger Richter. Jede Person, die mit Barmitteln im Gesamtwert von 10.000 Euro und mehr aus einem Nicht-EU-Staat in die EU einreist oder aus der EU in einen Nicht-EU-Staat ausreist, muss demnach diesen Betrag angeben.

Wiesbaden – Im Jahr 2016 stieg die Zahl der von deutschen Flughäfen abreisenden Passagiere um 3,4 Prozent auf 111,9 Millionen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist dies ein neuer Rekordwert beim Flugverkehr. Der Auslandsverkehr, auf den etwa vier Fünftel aller Fluggäste entfielen, stieg im vergangenen Jahr sogar um 3,6 Prozent auf 88,2 Millionen Passagiere an. Der innerdeutsche Luftverkehr nahm mit einem Plus 2,8 Prozent auf 23,7 Millionen Passagiere etwas schwächer zu.

Düsseldorf/Dresden – Rund 60 Passagiere des Eurowings-Fluges 4U 9022 von Düsseldorf nach Dresden mussten am letzten Freitag länger in der Rheinmetropole bleiben, als sie eigentlich wollten. Als ihre verspätete Maschine um 21 Uhr in Richtung Sachsen abhob, warteten sie im Bus, der sie eigentlich zum Flieger hätte bringen sollen. Das Flugzeug hatte nur einen Teil der Passagiere an Bord, die Zurückgelassenen mussten sich ein Hotel suchen, weil danach kein Flug mehr nach Dresden auf dem Plan stand.