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Frankfurt am Main – Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport und die Deutsche Lufthansa AG haben am Mittwoch eine Vereinbarung über kurzfristige Kostenentlastungen und mehr Wachstum unterzeichnet. Nach Ansicht der beiden Unternehmen ermöglicht das Papier zudem den Einstieg in weitere Gespräche über eine mittel- und langfristige Partnerschaft. Zuletzt war gemunkelt worden, die Chemie zwischen den Konzernen stimme nicht mehr, nachdem Fraport dem Billigflieger Ryanair großzügige Rabatte bei den Start- und Landegebühren eingeräumt hatte. Lufthansa verlagerte daraufhin einen Teil seiner A380-Flotte an den Münchner Flughafen (siehe: https://www.hessen-depesche.de/wirtschaft/a380-erstflüge-ab-münchen-gehen-nach-los-angeles,-peking-und-hongkong.html).

Köln – Die Deutsche Lufthansa AG und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) haben eine umfassende Einigung im Tarifstreit erreicht. In einer am Donnerstag veröffentlichen Absichtserklärung präsentierten das Unternehmen und die Gewerkschaft in „konstruktiven Gesprächen“ ausgehandelte Regelungen für die Übergangsversorgung, die Altersvorsorge, den Manteltarifvertrag und den Vergütungstarifvertrag für die Piloten der Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings.

Frankfurt am Main – Die Deutsche Lufthansa und Etihad Airways, die Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, haben ein Codeshareabkommen geschlossen, das – vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen – bereits im Januar 2017 in Kraft treten soll. Im Zuge der Vereinbarung sollen Etihad-Flüge zwischen Abu Dhabi und Frankfurt bzw. München künftig mit Lufthansa-Flugnummern angeboten werden. Beide deutschen Städte werden jeweils zweimal täglich von Etihad Airways bedient.

Köln – Die Deutsche Lufthansa AG und die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) haben in dieser Woche die Schichtungsempfehlung des ehemaligen brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) angenommen. Zuvor hatten die Tarifpartner knapp ein halbes Jahr über alle offenen Tarifverträge sowie zahlreiche weitere Punkte verhandelt. Mit der nun gefundenen Einigung kann sowohl die Konzernleitung als auch die Gewerkschaft gut leben.

Köln – Vor dem Hintergrund der wachsenden Konkurrenz durch Billigairlines und den Pilotenstreiks sieht Lufthansa-Vorstandschef Carsten Spohr sein Unternehmen „an einem Wendepunkt“ angelangt, der „eine unternehmenshistorische Dimension“ habe. Im Gespräch mit dem Hamburger Wirtschaftsmagazin „Bilanz“ des Axel-Springer-Verlags sagte Spohr, das Jahr 2015 sei „mit Abstand das emotional schwierigste Jahr in der Geschichte des Unternehmens“ gewesen. Der Absturz der Germanwings-Maschine sowie die Tarifkonflikte hätten die „Lufthansa-Familie an den Rand dessen geführt, was man ertragen kann“.

Düsseldorf/Dresden – Rund 60 Passagiere des Eurowings-Fluges 4U 9022 von Düsseldorf nach Dresden mussten am letzten Freitag länger in der Rheinmetropole bleiben, als sie eigentlich wollten. Als ihre verspätete Maschine um 21 Uhr in Richtung Sachsen abhob, warteten sie im Bus, der sie eigentlich zum Flieger hätte bringen sollen. Das Flugzeug hatte nur einen Teil der Passagiere an Bord, die Zurückgelassenen mussten sich ein Hotel suchen, weil danach kein Flug mehr nach Dresden auf dem Plan stand.