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sachsen-depesche.de

Dresden – Der liberale Publizist Ramin Peymani ist den Lesern der SACHSEN DEPESCHE als pointierter Kommentator des Zeitgeschehens bekannt. Nun hat der Ex-Banker und frühere Büroleiter von Theo Zwanziger beim DFB, der sich kommunalpolitisch für die FDP engagiert, ein neues Buch veröffentlicht. Darin setzt er sich gewohnt kritisch mit dem bundesdeutschen Politikbetrieb und der Medienzunft auseinander. Der Band, zu dem der Berliner Historiker Jörg Baberowski ein Vorwort beigesteuert hat, ist unter dem Titel „Das Grauen“ im Juwelen-Verlag (www.juwelenverlag.de) erschienen. Wir haben uns mit Ramin Peymani unterhalten – über sein neues Buch, seine Kritik an den politischen Entwicklungen und auch darüber, wie der zunehmende Protest gegen das Establishment aus liberaler Sicht zu bewerten ist.

Tönisvorst – In wenigen Tagen erscheint im Juwelen-Verlag mit „Das Grauen“ ein neues Buch des Publizisten Ramin Peymani, der den Lesern der SACHSEN DEPESCHE durch seine kritischen Kommentare zum Zeitgeschehen bestens bekannt ist. Bevor der Autor im Interview selbst zu Wort kommt, veröffentlichen wir ein Gespräch mit seiner Verlegerin Susanne Kablitz, in dem es nicht nur um den neuen Peymani-Band, sondern auch um weitere Buchprojekte des Verlags und grundsätzliche Themen wie Meinungsfreiheit, Political Correctness, Wohlfahrtsstaat, Migration und politische Standortfragen geht. Susanne Kablitz und ihr Juwelen-Verlag haben ein libertäres Profil. Mit Permissivität und einem allerweltsliberalen „Anything goes“ hat das allerdings wenig zu tun, wie SACHSEN DEPESCHE in Erfahrung bringen konnte.

New York/Moskau – Der russische Politikwissenschaftler und Geopolitik-Experte Alexander Dugin hat sich hocherfreut über den Wahlsieg Donald Trumps bei den US-Präsidentschaftswahlen gezeigt. „Für uns ist das eine wahre Freude, ein Glücksgefühl“, so Dugin gegenüber dem „Wall Street Journal“. Der frühere Professor an der Moskauer Lomonossow-Universität, der als einer der internationalen Chefideologen der „Neuen Rechten“ gilt, fügte hinzu: „Wir betrachten Trump als den amerikanischen Putin.“

Dienstag, 15 November 2016 15:09

Donald Trump – Chance für Europa?

in Politik

Wien – Am 09.11.2016 passierte eine politische Revolution in den USA, das „Unmögliche“ wurde Realität: Donald J. Trump ist mit großem Abstand auf seine Rivalin Hillary Clinton zum 45. Präsidenten der USA gewählt worden. Entgegen der Erwartungen von etablierten Medien auf der ganzen Welt konnte sich der durch seine eierdottergelbe Frisur hervorhebende Kandidat deutlich von seiner Konkurrentin absetzen. Für uns Identitäre in Europa stellt sich vor allem eine Frage: Was bedeutet sein Sieg für uns und unsere Zukunft?

Berlin – Unter dem Motto „Zeit zum Handeln“ findet am 7. und 8. Juli erstmals ein gemeinsamer Armutskongress des Paritätischen Gesamtverbandes, des DGB und weiterer zivilgesellschaftlicher Organisationen in Berlin statt. Beim Auftaktpodium wird auch der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Prof. Dr. Matthias Zimmer (CDU) Platz nehmen und unter anderem mit LINKE-Chefin Katja Kipping und Sozialstaatssekretärin Annette Kramme (SPD) über Maßnahmen zur Bekämpfung der Armut diskutieren.

Dresden – In unseren Medien sind die Rollen klar verteilt: Russland unter Putin ist ein außenpolitischer Aggressor und unterdrückt im Innern gesellschaftliche Minderheiten und die politische Opposition, während der Westen als Hort von Freiheit und Demokratie solchem Treiben mit moralischem Recht entgegentritt. Gegen dieses gängige Bild erhebt der Anthropologe, Publizist und Dokumentarfilmer Dimitrios Kisoudis in seinem kürzlich erschienenen Buch „Goldgrund Eurasien“ deutlichen Widerspruch – und bietet eine ganz andere Interpretation an.