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Berlin/Dresden – Die Verkaufszahlen der deutschen Regional- und Lokalzeitungen gehen immer weiter in den Keller. Insbesondere auf dem am härtesten umkämpften Zeitungsmarkt Berlin gibt es eine zunehmende Print-Verweigerung. Alle fünf Hauptstadt-Titel („B.Z.“, „Tagesspiegel“, „Berliner Zeitung“, „Berliner Kurier“, „Berliner Morgenpost“) büßten laut den aktuellen IVW-Zahlen im ersten Quartal 2016 zwischen 7,4% und 10,4% im Vergleich zum ersten Quartal 2015 ein. Berücksichtigt hierbei ist der Abo- wie auch der Kioskverkauf. Deutlich unter einer verkauften Auflage von 100.000 liegt nun das Boulevardblatt „B.Z.“ (93.225), aber auch der überregional gelesene „Tagesspiegel“ verlor erneut über 10.000 Abnehmer und konnte im ersten Quartal des Jahres nur noch 91.890 Exemplare pro Tag absetzen.

Dresden – Laut einer Umfrage des Instituts für Kommunikationswissenschaft der TU Dresden im Auftrag der „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ) wird es bei der OB-Wahl am 7. Juni in Dresden ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der sächsischen Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) und dem amtierenden Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) geben. Für Stange werden 28 Prozent vorausgesagt, für Hilbert 26 Prozent. Beide treten nicht für ihre Parteien, sondern für Wahlbündnisse an.

Leipzig – Mit einer innovativen Idee ist nun die Madsack-Gruppe, zu der auch die „Leipziger Volkszeitung“ (LVZ) gehört, in der Messestadt vorgeprescht: Seit fast einer Woche betreibt das Medienunternehmen einen CoWorking Space für Existenzgründer im eigenen Haus. Das sogenannte Basislager Leipzig befindet sich direkt unter dem Dach des Verlagsgebäudes im Peterssteinweg und erstreckt sich auf über 300 Quadratmetern über zwei Etagen.