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Dresden – Laut einem aktuellen Ranking von Captain Train ist der Dresdner Hauptbahnhof der schönste Bahnhof Deutschlands. Auf Platz zwei folgt Schwerin, den dritten Platz belegt der Leipziger Hauptbahnhof. Zum schönsten Bahnhof Europas kürte Captain Train den Estação de São Bento im nordportugiesischen Porto. Die Juroren beeindruckte hier vor allem die Vorhalle des Bahnhofs, die mit zahlreichen Azulejos, landestypischen Wandbildern aus bunt bemalten und glasierten Keramikfliesen, verziert ist. Captain Train ist ein 2009 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Paris, das Bahnfahrkarten in Deutschland und Europa verkauft und unter anderem mit der Deutschen Bahn kooperiert.

Dresden – Die Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA) fordert eine Novelle des sächsischen Ladenöffnungsgesetzes mit dem Ziel, die Ladenöffnungszeiten im Freistaat komplett freizugeben. Anlass für den Vorstoß der FDP-Jugend ist die Gefährdung der Spätshops. So geht das Ordnungsamt in Leipzig neuerdings verstärkt gegen Inhaber von Spätverkaufsgeschäften wegen „Verstoßes gegen das sächsische Ladenöffnungsgesetz” vor. Nach Gesetzeslage dürfen Geschäfte in Sachsen nur an Werktagen von 6 bis 22 Uhr öffnen. Ausnahmen gelten für Tankstellen, Flughäfen und Bahnhöfe.

Berlin – Die mittelsächsische Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann (CDU) hat den am Mittwoch gefassten Kabinettsbeschluss zum Bundesverkehrswegeplan 2030 grundsätzlich begrüßt. Das Papier aus dem Hause von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) berücksichtige zahlreiche Infrastrukturprojekte in Mittelsachsen, so Bellmann. Um die Verkehrswege in Deutschland zu erhalten und auszubauen, will der Bund bis zum Jahr 2030 insgesamt rund 270 Milliarden Euro bereitstellen.

Dresden – Der Fußball-Zweitligaaufsteiger Dynamo Dresden hat im Juni 2016 die Marke von 18.000 Mitgliedern durchbrochen. Damit bleibt die SG der mitgliederstärkste Sportverein in den neuen Bundesländern und zählt weiterhin zu den 20 größten Klubs bundesweit. Nach Angaben des Vereins lebt der Großteil der Dynamo-Mitglieder in Dresden bzw. Sachsen und Deutschland, eingeschriebene Anhänger der Sportgemeinschaft gibt es aber in ganz Europa und sogar in Australien, Brasilien, den USA und Kanada.

Leipzig – Nach dem Insolvenzantrag der Leipziger Internetfirma Unister hat auch der Reiseveranstalter Urlaubstours GmbH Insolvenz angemeldet. Urlaubstours ist eine Tochter der Unister Holding GmbH, die insgesamt 40 Internetportale wie „fluege.de“ oder „ab-in-den-urlaub.de“ betreibt. Auch andere Tochterunternehmen der rund 1.000 Mitarbeiter zählenden Gruppe wie die Unister Travel Betriebsgesellschaft oder U-Deals befinden sich inzwischen in Insolvenzverfahren. Als vorläufiger Insolvenzverwalter wurde Dr. Lucas Flöther von der Dresdner Kanzlei Flöther & Wissing bestellt.

Dresden/Leipzig – Es waren nicht nur technische Probleme, die PEGIDA am vergangenen Montag zu schaffen machten. Vielleicht war es der bislang schwächste Dresden-Auftritt, den die Islamkritiker in 21 Monaten Demonstrationsgeschehen überhaupt zelebriert haben.

Leipzig – Der sächsische Landesverband der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative (JA) hat am vergangenen Wochenende auf seinem Landeskongress in Leipzig einen neuen Vorstand gewählt. Zuvor wurde beschlossen, den Verband künftig von einer Doppelspitze führen zu lassen. Einer der beiden neuen Landesvorsitzenden der JA Sachsen ist der 24-jährige Lehramtsstudent Julien Wiesemann aus Nossen, der seit dem letzten Landesparteitag der AfD Sachsen auch dem Landesvorstand der Mutterpartei angehört. Zum Co-Vorsitzenden wurde der der 20-jährige Geschichtsstudent Ronny Steinicke aus Riesa gewählt.

Leipzig – Im Katholizismus gilt Homosexualität als schwere Sünde. Der Katechismus der Katholischen Kirche sagt dazu: „Gestützt auf die Heilige Schrift, die sie als schlimme Abirrung bezeichnet, hat die kirchliche Überlieferung stets erklärt, ‚dass die homosexuellen Handlungen in sich nicht in Ordnung sind‘. Sie verstoßen gegen das natürliche Gesetz, denn die Weitergabe des Lebens bleibt beim Geschlechtsakt ausgeschlossen. Sie entspringen nicht einer wahren affektiven und geschlechtlichen Ergänzungsbedürftigkeit. Sie sind in keinem Fall zu billigen.“

Leipzig – Mit Blick auf das vom Innenministerium in Auftrag gegebene Gutachten des Leipziger Finanzwissenschaftlers Thomas Lenk, wonach die sächsischen Kommunen im Jahr 2015 für die Unterbringung und Versorgung von Asylbewerbern insgesamt 280 Millionen Euro – und damit 62 Millionen Euro mehr als sie vom Land als Zuweisungen bekamen – ausgegeben haben (www.sachsen-depesche.de/politik/gutachten-sachsens-kommunen-bleiben-auf-asylkosten-sitzen.html), hat die Sprecherin für Migrations- und Flüchtlingspolitik der LINKE-Fraktion im Sächsischen Landtag, Juliane Nagel, ein neues Finanzierungsmodell vorgeschlagen.

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