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sachsen-depesche.de

Leipzig – Der Direktkandidat der CDU zur Bundestagswahl im Wahlkreis 152 (Leipzig I Nord), Jens Lehmann, weiht am 11. März 2017 sein neues Bürgerbüro am Arnoldplatz 33 in Leipzig-Engelsdorf ein. Als Ehrengast der Eröffnungsveranstaltung, die um 12 Uhr beginnt, wird Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) erwartet. Lehmann tritt im bisherigen Wahlkreis der CDU-Bundestagsabgeordneten Bettina Kudla an, die nach umstrittenen Äußerungen auf Twitter („Umvolkung“) von ihrem Kreisverband nicht wieder aufgestellt wurde.

Leipzig – Für Empörung sorgt derzeit die Erklärung eines Leipziger CDU-Nachwuchsfunktionärs, der öffentlich die Ausweisung eines 18-jährigen Kosovaren unterstützt hat. Das Pikante an der Sache: Der Vorsitzende der örtlichen Schüler-Union, Christoph Leonhardt, und der abgelehnte Asylbewerber Luan Zejneli sind Schulkameraden auf dem Leipziger Max-Klinger-Gymnasium.

Freitag, 17 Februar 2017 23:54

Ein deutscher Rodin aus Sachsen

Leipzig – Am 18. Februar vor 160 Jahren wurde Max Klinger als zweiter Sohn des Seifensieders Heinrich Louis Klinger in Leipzig geboren. In der Zeichenschule Brauer erwarb er erste künstlerische Fähigkeiten. Auf Empfehlung Anton von Werners studierte der junge Mann an der Großherzoglich Badischen Kunstschule in Karlsruhe bei den Kunstmalern Karl Gussow und Ludwig Des Coudres. 1875 wechselte er an die Königliche Akademie der Künste in Berlin, wo Adolph Menzel sein künstlerisches Vorbild wurde und der Sachse seine Ausbildung mit dem Prädikat „Außerordentlich“ abschließen konnte.

Freitag, 17 Februar 2017 02:55

Sächsische FDP-Jugend mit neuem Vorstand

in Politik

Leipzig – Die Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA) hat am vergangenen Wochenende in Leipzig einen neuen Vorstand gewählt. Mit 93 Prozent im Amt des Vorsitzenden der sächsischen FDP-Jugendorganisation bestätigt wurde der Jura-Student Philipp Hartewig (22), der für die Liberalen auch als Direktkandidat zur Bundestagswahl in Mittelsachsen antritt. „Ich freue mich über das große Vertrauen der Mitglieder. Jetzt heißt es für uns anpacken und den Bundestagswahlkampf zu bestreiten. Auf uns warten spannende Monate und ich hoffe, dass unsere Mühen im September belohnt werden“, erklärte Hartewig nach seiner Wiederwahl.

Großrückerswalde – Der Richtungsstreit in der sächsischen FDP schwelt weiter. Erst kürzlich stellte sich der Leipziger Kreischef Marcus Viefeld öffentlich gegen den Landesvorsitzenden Holger Zastrow und seine liberal-konservative Linie (manche sprechen auch von einer nationalliberalen). Zastrow selbst wurde bei der Aufstellung der Direktkandidaten zur Bundestagswahl in seinem Heimatverband Dresden schwer abgestraft und kündigte daraufhin „erhebliche“ Konsequenzen an. Die blieben allerdings bislang aus (http://www.sachsen-depesche.de/politik/nach-wahlkreis-klatsche-geht-sachsens-fdp-chef-holger-zastrow-zur-afd.html).

Leipzig – Die, man kann es nicht anders sagen, Hysterie um „Nazi-Symbole“ – auch dort, wo gar keine sind – hat in Leipzig eine besonders skurrile Blüte getrieben. An der dortigen Blindow-Schule meldete sich im Sozialkundeunterricht der Schüler Maksym M. (18) „falsch“ – und zwar indem er, wie sein Lehrer später zu Protokoll gab, „halbwegs deutlich seinen rechten Arm mit flacher Hand auf Augenhöhe schräg nach oben streckte“. Der Lehrer deutete dies als „Hitlergruß“ und denunzierte den jungen Mann bei der Schulleitung. Was die Geschichte besonders absurd macht: Maksym M. ist ein Sohn jüdischer Einwanderer aus Russland.

Berlin – Diese Nachricht macht nicht nur Tierfreunde in Sachsen wütend: Wegen einer EU-Verordnung, in der eine Liste mit 37 Tier- und Pflanzenarten genannt wird, die sich in Europa nicht weiter ausbreiten sollen, müssen fünf chinesische Muntjaks (Mini-Hirsche) im Leipziger Zoo ihr Leben lassen. In ihrer Regulierungswut haben die herzlosen Bürokraten nicht bedacht, dass sich ihre Verordnung nicht nur auf wilde Tiere beschränkt, sondern auch auf Arten, die in Zoos leben.

Pirna – Die Tourismusregion Sächsische Schweiz blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2016 mit einem deutlichen Zuwachs an Übernachtungen zurück. Um diesen Trend fortzusetzen, hat der Tourismusverband Sächsische Schweiz (TVSSW) eine freche Plakatkampagne unter dem Motto „Gemeinsam zum Höhepunkt“ in Berlin und Leipzig gestartet. Erdacht wurde der zweideutige Slogan von der Dresdner Agentur „Markenteam“.

Dresden/Leipzig – Als Airport mit internationalem Flair, Gästen aus aller Welt und Mitarbeitern unterschiedlichster Herkunft achtet der Flughafen Frankfurt in vorbildlicher Weise darauf, den religiösen Bedürfnissen seiner Gäste und seiner Belegschaft nachzukommen. Im September letzten Jahres wurde von Israels Oberrabbiner David Lau und den beiden Frankfurter Rabbinern Julian-Chaim Soussan und Avichai Apel eine Mesusa am jüdischen Gebetsraum in Terminal 1 angebracht. Die Mesusa ist eine Schriftkapsel am Türpfosten, deren Verwendung auf eines der 613 Gebote der Thora zurückgeht. Juden haben die Pflicht, an die Tore und Türen ihrer Häuser und Zimmer die Worte des Hauptgebets zu befestigen und diese segnen zu lassen.

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