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Leipzig – Noch vor wenigen Monaten hatte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) es vehement abgelehnt, dass in seiner Stadt ein Drehkreuz zur Verteilung von Migranten eingerichtet wird. Nachdem Pläne für den Flughafen Leipzig/Halle und ein Bahngelände zunächst gescheitert waren, wird die Pleißestadt nun aber doch zum Flüchtlingsdrehkreuz: In Mockau ist das Deutsche Rote Kreuz (DRK) schon dabei, die dortige Zeltstadt zu einer Massenunterkunft für Tausende von Menschen umzubauen. Über kurz oder lang könnten die Zelte auch durch Leichtbauhallen ersetzt werden, um weitere Kapazitäten zu schaffen, heißt es dazu aus der Landesdirektion.

Donnerstag, 25 Februar 2016 22:09

Kein Refugees-welcome-Platz in Leipzig

Leipzig – Der Leipziger Stadtrat hat es abgelehnt, den Richard-Wagner-Platz in Refugees-welcome-Platz umzubenennen. Eine entsprechende Petition, die unter anderem von dem örtlichen Kreisverband der Grünen und der Landtagsabgeordneten und Leipziger Stadträtin Juliane Nagel (LINKE) unterstützt wurde, scheiterte am Mittwoch mehrheitlich im Stadtparlament. Selbst die Linksfraktion im Stadtrat wollte ihrer Parteifreundin nicht folgen. Die Befürworter hatten mit den Demonstrationen von LEGIDA in der Leipziger Innenstadt argumentiert und meinten, mit der Umbenennung ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz setzen zu können.

Dresden – Nach einer aktuellen Studie der Immowelt AG sind die Preise für Eigentumswohnungen in Dresden zwischen 2010 und 2015 um satte 49 Prozent geklettert. Die sächsische Landeshauptstadt liegt damit nach Berlin (+ 88%) auf Platz zwei aller Städte in den neuen Bundesländern mit mehr als 50.000 Einwohnern. Derzeit beträgt der Quadratmeterpreis in Dresden 1.955 Euro.

Leipzig – Die Linke in Leipzig will ihr Mitglied Alexej Danckwardt aus der Partei ausschließen. Einem Rauswurf aus der Fraktion kam er bereits mit einem Austritt zuvor. Hintergrund der geplanten Ordnungsmaßnahme sind rüde Äußerungen des Politikers über Angela Merkel. Auf seiner Facebook-Seite hatte Danckwardt einen Text veröffentlich, in dem es unter anderem hieß: „Es hätte was von Gerechtigkeit, wenn Madame Merkel über einen deutschen Maidan stürzen würde und, genauso wie Janukovich, fliehen müsste.“

Leipzig – Nachdem eine 31-jährige Frau am vergangenen Wochenende vor der Westhalle des Leipziger Hauptbahnhofes aus einer Gruppe von 15 Nordafrikanern heraus sexuell angegangen worden war, wurden die beiden festgenommenen mutmaßlichen Täter, ein Asylbewerber aus Tunesien (27) und ein Asylsuchender aus Libyen (31), nach kurzer Zeit wieder auf freien Fuß gesetzt. Die vollkommen verängstigte Frau meldete sich auf dem Bahnhofsrevier der Bundespolizei und erkannte dort ihre Peiniger wieder, die inzwischen festgenommen worden waren, weil sie zuvor einen Passanten „angetanzt“ und ausgeraubt haben sollen. Der Vorgang wurde von den Polizisten per Videoüberwachung beobachtet. (http://www.sachsen-depesche.de/regional/sex-attacke-am-leipziger-hauptbahnhof-täter-wieder-auf-freiem-fuß.html)

Leipzig – Nur acht Tage nach der Horror-Silvesternacht von Köln, in der Hunderte von Frauen aus einem Mob von Männern zumeist nordafrikanischer und arabischer Herkunft heraus befummelt, beraubt, sexuell erniedrigt und in mindestens einem Fall vermutlich sogar vergewaltigt wurden, ist es auch am Leipziger Hauptbahnhof zu einem schweren sexuellen Übergriff aus einer Gruppe von Migranten auf eine Passantin gekommen.

Leipzig – Die Bundestagsabgeordnete Bettina Kudla (CDU) wird sich nicht an der Lichterkette „Leipzig bleibt helle“ am 11. Januar 2016 auf dem Leipziger Ring beteiligen. „Ich lehne die Ziele der Initiatoren der Lichterkette weitgehend ab, da sie die Bemühungen der Bundesregierung um eine Reduzierung und Eingrenzung der Asylbewerberzahlen torpediert“, so die Vertreterin des Wahlkreises 152 (Leipzig I) im Deutschen Bundestag.

Leipzig – Die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde in Leipzig, die nach eigenen Angaben rund 80 Mitglieder hat, will 2016 den Grundstein für ihre Moschee im Stadtteil Gohlis legen. Nachdem die Bauvoranfrage von der Stadt im vergangenen Jahr genehmigt wurde, wird die Gemeinde in den kommenden Wochen einen Bauantrag stellen, teilte der Vorsitzende der Glaubensgemeinschaft, Abdullah Wagishauser, am vergangenen Freitag mit. Das islamische Gebetshaus soll auf einer Brache an der Georg-Schumann-/Ecke Bleichertstraße entstehen. Gebaut werden soll nach dem Entwurf des Stuttgarter Architekten Mustafa Ljaic, der nach einem Architekturwettbewerb den Zuschlag erhielt.

Leipzig – In seiner Bandbiografie „Neonlicht“ beschreibt Pascal Bussy die deutschen Elektro-Pioniere von Kraftwerk als ein musikalisches Projekt, das jeden Fortschritt in der Instrumententechnik bereitwillig aufgenommen und weiterentwickelt hat. Zugleich habe die Gruppe auch thematisch stets den Finger am Puls der Zeit gehabt und Entwicklungen vorausgesehen, die weit in die Zukunft wiesen. Tatsächlich gibt es wohl keine andere Gruppe, die die Entwicklung der modernen Popkultur dermaßen beeinflusst hat. Vor nunmehr 45 Jahren in Düsseldorf gegründet, begründeten Kraftwerk nicht nur den Elektro-Pop, sondern waren auch Geburtshelfer des Techno und anderer Musikstile.

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