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Frankfurt am Main – Aufmerksamen Lesern der SACHSEN DEPESCHE ist der Frankfurter Consultant Dr. Michele Sciurba als Berater und zeitweiliger Prokurist der Oil & Gas Invest AG (OGI AG) ein Begriff. Wer sich jedoch im Kulturbetrieb der Mainmetropole auskennt, dürfte seinem Namen garantiert auch schon im Zusammenhang mit Literatur und vor allem Kunst begegnet sein. Inzwischen hat sich der vielseitig interessierte Wirtschaftsexperte und promovierte Philosoph einen guten Namen in der Szene gemacht.

Berlin – Die KunstHalle der Deutschen Bank in Berlin zeigt derzeit im Rahmen ihrer Ausstellung „Energy Made Visible“ mit „Mural“ des amerikanischen Künstlers Jackson Pollock ein Bild, das nicht nur als eines der bedeutendsten der Moderne gilt (manche sprechen sogar vom „Urknall der Moderne“), sondern mit über sechs Metern Länge und 2,50 Metern Höhe auch eines der größten ist. Sechs Monate lang arbeitete der damals noch weitgehend unbekannte Pollock 1943 an dem „Action Painting“, das die New Yorker Kunstsammlerin Peggy Guggenheim, die 1941 zusammen mit Max Ernst von Frankreich in die USA emigriert war, für den Eingangsbereich ihres Apartments in Manhattan in Auftrag gegeben hatte. Als es fertig war, nannte es sein Schöpfer „ziemlich groß, aber höllisch aufregend“.

Leipzig/Stockholm – Der schwedische Maler, Grafiker und Illustrator Carl Larsson galt in seinem Land nicht nur als führender Vertreter der aus Großbritannien stammenden Arts-and-Crafts-Bewegung, die, nah am Jugendstil und der Art Nouveau, durch Produktdesign eine Brücke zwischen Kunst und Alltag schaffen wollte, sondern erlangte auch durch seine volkstümlichen Aquarelle ein hohes Maß an Popularität. Manche sehen ihn und seine ebenfalls künstlerisch tätige Frau Karin gar als frühe Vorreiter von Ikea an, gelten sie doch gewissermaßen als „Erfinder“ eines als typisch schwedisch wahrgenommenen Wohlstils, der helle Farben mit ausgeprägter Funktionalität und unaufdringlicher Schlichtheit verbindet – und durch besagtes Möbelhaus auch hierzulande eine große Verbreitung gefunden hat.

 

 

Leipzig – Für die Berliner Künstlerin Silke Thal ist das Malen „ein Innehalten“ und „Gewahrwerden dessen, was um mich herum und in mir geschieht“. Am Schaffensprozess seien „Kräfte beteiligt, die freier und weiser sind als mein Verstand“ und „neue Dimensionen“ offenbarten. Das klingt zunächst einmal etwas esoterisch, doch beim Betrachten der Aquarelle, Tuschebilder, Kohlezeichnungen und Ölgemälde der vielseitigen Künstlerin wird sofort klar, was sie meint: Die Bilder offenbaren einen in die Tiefe gehenden Blick auf den Menschen und seine Empfindungen, seine Leidenschaften, mitunter aber auch die Abgründe seiner Seele.

 

Leipzig – Er war ein Sonderling und Obskurant – und zählte doch zu den erfolgreichsten und bedeutendsten Künstlern der Gründerzeit: In wenigen Monaten jährt sich der Todestag des Malers Gabriel von Max zum 75. Mal. Grund genug, an einen ebenso begnadeten wie geheimnisvollen Menschen zu erinnern, der es wie kaum ein anderer vermochte, Stimmungen auf Leinwand zu bannen.

München - In der „Italienischen Reise“ dokumentierte Goethe die Eindrücke, die er während seines Aufenthalts in Italien von September 1786 bis Mai 1788 sammelte. Oft sind seine Aufzeichnungen naturwissenschaftlicher Art oder beschreiben Naturerscheinungen, bisweilen bezeugen sie aber auch seine Faszination für die Antike, die schon in dem rätselhaften Spruch „Et in Arcadia ego“, den er seinem Bericht voranstellt, ihren Ausdruck findet.

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