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Leipzig – Im Galerie Hotel „Leipziger Hof“ ist noch bis zum 5. Februar 2017 die Ausstellung „Wetterleuchten im Abendland“ mit Bildern des Künstlers Michael Fischer-Art zu sehen. Die Malereien und Zeichnungen des 1969 in Leipzig geborenen ehemaligen Schülers von Prof. Rolf Münzner an der Hochschule für Grafik und Buchkunst erinnern an Pop Art á la Roy Lichtenstein oder Keith Haring, sind grell und bunt, aufrüttelnd und verspielt – und wollen dennoch vor allem Nachdenklichkeit ausdrücken.

Dresden – Bilder einer Ausstellung! Den Klavierzyklus aus dem Jahr 1874 kennen nicht nur Generationen Konzertbesucher, Klavierschüler und Pianisten, die sich an den originellen musikalischen Bildbeschreibungen von Modest Mussorgski (1839-1881) erfreuen und erproben konnten.

Dresden – Lothar Lange ist wieder am Ball. Nachdem der umtriebige Hannoveraner erst im Rahmen der Dresdner Einheitsfeier am 3. Oktober unter dem Motto „25 Jahre Friedliche Revolution“ 5.000 seiner Dresden-Fotografien präsentiert hatte (https://www.sachsen-depesche.de/kultur/bitte-„keine-politischen-inhalte“-–-am-3-oktober-in-dresden.html), legt Lange nach und zeigt nun 12.000 Bilder, die vom 24. bis 29. Oktober, jeweils von 11 bis 20 Uhr, im Untergeschoss der Dresdner Markthalle (Metzer Str. 1/Ecke Hauptstraße, 01097 Dresden) zu sehen sein werden.

Dresden – Eine „finale Ausstellung“ will Lothar Lange zum diesjährigen Tag der Deutschen Einheit in Dresden zeigen. 5.000 Bilder sollen die Wandlung der sächsischen Hauptstadt von 1989 bis 2015 dokumentieren; Motto: 25 Jahre Friedliche Revolution. Nicht irgendwo, sondern zentral im Rahmen des offiziellen Festprogramms, vor dem Haupteingang des Dresdner Rathauses.

Dienstag, 27 September 2016 20:31

Der Mosaikbrunnen im Großen Garten

Dresden – Die Dresdner haben ihren Mosaikbrunnen wieder. Im Großen Garten, unweit der Hauptallee, sprudelt aufs Neue Wasser in das Becken der von Hans Poelzig (1869-1936) entworfenen Brunnenanlage. Die drei ineinandergeschobenen Blütenkelche muten orientalisch an, wofür eine halbe Million farbiger Mosaiksteine sorgen, die auf Betonträgern montiert sind.

Dresden – Am 27. September vor 54 Jahren verstarb in Dresden der Maler Fritz Beckert. 1877 in Leipzig geboren, begann der junge Beckert 1894 seine Ausbildung an der Kunstakademie seiner Heimatstadt, war aber mit deren starr konservativer Ausrichtung unzufrieden. Er setzte sein Studium in Dresden fort und schrieb sich für das Wintersemester 1896/97 bei Friedrich Preller d. J. ein. Studienreisen führten Beckert durch Österreich, Italien und Deutschland, besonders nach Thüringen und Franken. Abgeschlossen hat er seine Ausbildung 1902 bei Gotthardt Kuehl, der die Dresdner Akademie als Vertreter moderner Malerei wesentlich beeinflusste.

Dresden – Südwestlich von Dresden, im heutigen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, liegt an der Wilden Weißeritz die Kleinstadt Tharandt. Hervorgegangen aus einer Handwerkersiedlung namens Granaten am Fuß der Burg Tharandt, die der Markgraf von Meißen errichten ließ, wurde der Flecken zunächst indirekt in einer Urkunde vom 21. Januar 1216 erwähnt, genauer ein Vasall des Markgrafen – Boriwo de Tarant – als Burghauptmann genannt.

Greifswald/Barth – Montag, 15. August, 14 Uhr: Nach ein paar Arbeiten für die Universität freue ich mich auf das mittlerweile 18. Barther Metal Open Air (18.-20.08.2016) an der schönen Ostsee. Mecklenburg-Vorpommern wird wenig berücksichtigt, wenn es um Veranstaltungen im Metal-Bereich geht, daher war ich umso gespannter, zumal es für mich eine Premiere war. Aber nochmal zurück: Warum ich bereits am Montag anreise, obwohl das Festival erst am Freitag beginnt? Ich melde mich auf den Festivals, die ich besuchen möchte, häufig als Volunteer an. Gerade im Metal-Bereich sind helfende Hände notwendig, um diese Kultur erhalten zu können. Aber in diesem Beitrag gehe ich nicht auf meine Arbeit dort ein, sondern gebe ein generelles Feedback zu diesem Festival.

Samstag, 27 August 2016 16:10

Dresdens malerische Aussicht

Dresden – Einen der reizvollsten Blicke auf die Silhouette Dresdens genießt der Betrachter vom Pavillon am Waldschlösschen in der Radeberger Vorstadt. Anlässlich der Reichsgartenschau 1936 nach Plänen von Stadtbaurat Paul Wolf (1879-1957) errichtet, war der charmante Bau an der Bautzner Straße Teil einer Gesamtkonzeption, wonach die grüne Oase Weißer Hirsch über Albrechtschlösser und Waldschlösschenwiese mit dem neugestalteten Königsufer zu verbinden war.

Dresden – Viele Besucher des Dresdner Stadtfestes trauten ihren Augen nicht, als ihnen auf einmal splitterfasernackte Frauen entgegenkamen. Die unbekleideten Damen stolzierten am letzten Wochenende auf der Spoerergasse, am Taschenbergpalais, vor dem Zwinger, am Postplatz und sogar vor der Frauenkirche zwischen Passanten umher, zwinkerten neugierig guckenden Männern zu, lehnten sich lasziv an Verkehrsschilder und liefen ungehemmt an Familien mit Kindern vorbei.

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