Login

sachsen-depesche.de

Leipzig – Bereits am 25. Juni fand der diesjährige Neofolk-Abend „Fire & Sun“ im Schlosspark Knauthain in Leipzig statt. Eingeladen hatte der szenebekannte Konzertveranstalter „Equinoxe Organization“, auf der Bühne zu sehen waren die deutschen Bands Traum'er Leben und Stein sowie Jännerwein aus Österreich und Of The Wand And The Moon aus Dänemark. Ein attraktives Linup also, das mehrere Hundert Neofolk-Fans aus ganz Deutschland in den beschaulichen Leipziger Stadtteil Knautkleeberg lockte.

Samstag, 27 August 2016 16:10

Dresdens malerische Aussicht

Dresden – Einen der reizvollsten Blicke auf die Silhouette Dresdens genießt der Betrachter vom Pavillon am Waldschlösschen in der Radeberger Vorstadt. Anlässlich der Reichsgartenschau 1936 nach Plänen von Stadtbaurat Paul Wolf (1879-1957) errichtet, war der charmante Bau an der Bautzner Straße Teil einer Gesamtkonzeption, wonach die grüne Oase Weißer Hirsch über Albrechtschlösser und Waldschlösschenwiese mit dem neugestalteten Königsufer zu verbinden war.

Dresden – Das einzige erhaltene historische Bauwerk an der Wilsdruffer Straße ist das Dresdner Landhaus von Hofbaumeister Friedrich Krubsacius. 1770 bis1776 errichtet, diente es den sächsischen Landständen bis 1907 als Verwaltungs- und Tagungsgebäude. Die barock anmutende Fassade zur Wilsdruffer Straße ist eigentlich Gartenseite, während die ursprüngliche Hauptfront (mit eindrucksvollem Portikus aus sechs dorischen Säulen, die einen Balkon tragen) sich in der heutigen Landhausstraße befindet und Dresdens erste klassizistische Fassade vorstellt.

Dresden – Wer vom Carolaplatz zur Albertbrücke unterwegs ist, passiert den verwunschen wirkenden Platz, eine linkerhand hinter Bäumen versteckte Hausruine. Ohne Bezug zum unwirtlich gewordenen Umfeld trotzt die ehemals Behr'sche Villa – auf dem Eckgrundstück Wigardstraße 21/Glacisstraße – der Zeit und harrt ihrer Wiederauferstehung.

Berlin – Mit seiner nunmehr 125-jährigen Geschichte zählt das Hotel Zoo Berlin am Kurfürstendamm zu den traditionsreichsten Häusern der deutschen Hauptstadt. Im Jahr 1891 nach Entwürfen des Architekten Alfred Messel als Privatresidenz erbaut, wurde es 1911 von seinem neuen Besitzer, dem Charlottenburger Kaufmann Adolf Koschel, zu einem Hotel der Luxusklasse umgewandelt. Ausstattung und Fassade wurden von Messel dem damaligen Zeitgeschmack gemäß mit historisierenden Elementen wie Schmuckgiebeln, Erkern, Zierbalkonen, Karyatiden unter der Traufe und einem prachtvollen Eingang gestaltet. Der Ziegelbau mit fünf Etagen erhielt im Erdgeschoss eine Bossenwerk-Verkleidung, die übrigen Etagen wurden Ton-in-Ton verputzt.

Freitag, 05 August 2016 15:20

Die Dresdner Bärenschänke

Dresden – Dresdens größtes Gasthaus war – die Bärenschänke. Sie befand sich in der Webergasse 27/27b, einem von Restaurants geprägten Straßenzug, welcher vom Altmarkt zur Wallstraße führte und am 13. Februar 1945 im Bombenhagel unterging.

Dresden – Dresdens erstes und bis 1945 einziges Hochhaus steht am – Albertplatz. Der elfgeschossige und  37 Meter hohe Stahlbetonskelettbau wurde 1929 nach einem Entwurf des Architekten Hermann Paulick für die damalige Sächsische Staatsbank errichtet, die das Gebäude bis Kriegsende als Verwaltungsbau nutzte. Die Bauzeit betrug nur sieben Monate; eine ingenieurtechnische Meisterleistung –dank des Betonfachmannes Benno Löser, der mit frühhochfestem Zement ein Geschoss pro Woche vollendete. An der Nordseite des Albertplatzes gelegen, zeigt das Hochhaus Elemente der Neuen Sachlichkeit und des Neoklassizismus.  Ursprünglich wegen seiner Höhe umstritten, gehört es heute zu den wenigen erhaltenen Bauten der Dresdner Vorkriegsmoderne.

Dresden – Am 31. Juli ist es 490 Jahre her, dass Sachsens späterer Kurfürst August als jüngster Sohn von Herzog Heinrich dem Frommen und der Katharina von Mecklenburg in Freiberg geboren wurde. Als Erzieher fungierte der Schulreformator Johannes Rivius, mit dem der junge Prinz nach Leipzig ging, um Vorlesungen an der Universität zu hören. Am Hof in Wien schloss August eine lebenslange Freundschaft mit dem gleichaltrigen Königssohn Maximilian, dem späteren Kaiser Maximilan II., und empfing nachhaltige Impulse für eine habsburgfreundliche Reichspolitik.

Donnerstag, 28 Juli 2016 13:31

Das Dresdner Kugelhaus

Dresden – Das erste Kugelhaus der Welt stand in – Dresden. Im Ausstellungsgelände am Stübelplatz wurde es im Rahmen der 7. Jahresschau Deutscher Arbeit „Die Technische Stadt“ 1928 von Peter Birkenholz (1876-1961) in Stahlskelettbauweise errichtet. Der renommierte Architekt, am 30. Juli vor 140 Jahren in Elberfeld geboren, Professor an der TH München, beschäftigte sich lebenslang mit dieser außergewöhnlichen Konstruktionsform. Realisiert wurde indes nur sein Dresdner Kugelhaus. Fritz Löffler nennt es „den interessantesten Bau (des damaligen)  Ausstellungsjahrzehnts“.

Bolkow – Ab Donnerstag wird das polnische Bolkow wieder von Schwarzgewandeten bevölkert. Bereits seit 1997 findet dort jedes Jahr Ende Juli an geschichtsträchtigem Ort die sogenannte „Castle Party“ statt, ein Gothic- und Darkwave-Festival, das inoffiziell bereits den Beinamen „schlesisches WGT“ trägt. Zwar pilgern bei weitem nicht so viele Besucher nach Bolków wie jedes Jahr nach Leipzig, aber dafür nehmen immer mehr Musikfreunde aus Sachsen die Gelegenheit wahr, ein Wochenende lang die Konzerte in traumhaftem Ambiente am Fuße der Bolkoburg zu genießen und das einzigartige Flair dieses noch weitgehend unkommerzialisierten Festivals einzuatmen.

Seite 10 von 13