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Leipzig – Im Galerie Hotel „Leipziger Hof“ ist noch bis zum 5. Februar 2017 die Ausstellung „Wetterleuchten im Abendland“ mit Bildern des Künstlers Michael Fischer-Art zu sehen. Die Malereien und Zeichnungen des 1969 in Leipzig geborenen ehemaligen Schülers von Prof. Rolf Münzner an der Hochschule für Grafik und Buchkunst erinnern an Pop Art á la Roy Lichtenstein oder Keith Haring, sind grell und bunt, aufrüttelnd und verspielt – und wollen dennoch vor allem Nachdenklichkeit ausdrücken.

Dresden – Mike Demnitz ist ein Phänomen. 16 Bands hat der charismatische Bassist durchlaufen, darunter klangvolle Namen wie Electra, REFORM und MCB. Vergangenen Sonnabend, eine Woche vor Weihnachten, war er einen Nachmittag im Barockviertel zu Gast. Für die Besucher der Veranstaltung d i e Gelegenheit, einmal hinter die Kulissen mitteldeutscher Rockgeschichte(n) zu schauen und bei Glühwein und Lebkuchen ein paar kräftige Demnitz‘sche Basswellen zu inhalieren.

Dresden – Am 17. Dezember vor 170 Jahren wurde Max Clemens Lothar Freiherr von Hausen als Sohn des späteren sächsischen Generals und Dresdner Stadtkommandanten Clemens Heinrich Lothar von Hausen und dessen Ehefrau Anna Wilhelmine in Dresden geboren. Die uradelige Familie entstammt dem lothringischen Raum und trat Anfang des 19. Jahrhunderts in sächsische Dienste. Zu den wohlhabenden Familien Sachsens haben die Freiherren von Hausen indes nie gehört. „Reich an Ehren, aber arm an Gut widmeten sie ihr Leben dem Heeresdienste und dem Vaterlande.“ (A. Brabant). Ihrem sächsischen Vaterland stellte das Geschlecht in einem Jahrhundert 18 Offiziere, darunter sechs Generäle.

Zittau – Man reibt sich die Augen, aber die Notsicherungsmaßnahmen an der Mandaukaserne gehen in die nächste Runde! Nachdem im vergangenen Sommer der marode Südturm des denkmalgeschützten Monumentalbaus saniert werden konnte (http://www.sachsen-depesche.de/kultur/thomas-göttsberger-und-das-stadtforum-zittau-wollen-die-mandaukaserne-erhalten.html), haben vor einigen Tagen die Arbeiten am Nordflügel begonnen.

Leipzig – Dem Freistaat Sachsen gehen pro Jahr rund 500 Denkmäler verloren. Dies geht aus der Antwort des Landesinnenministeriums auf eine Anfrage des sächsischen Landtagsabgeordneten Wolfram Günther (Grüne) hervor. Demnach wurden seit dem Jahr 2000 mehr als 4.500 Baudenkmale abgerissen. Aktuell liegen bereits weitere 200 Genehmigungen für Abrisse bzw. Teilabrisse und 109 in Bearbeitung befindliche Anträge auf Abriss vor. Allein 40 Abrisse wurden dabei jeweils im Landkreis Leipzig bzw. in der Stadt Leipzig genehmigt. Im Landkreis Leipzig stauen sich darüber hinaus weitere 40 bislang noch nicht entschiedene Abrissanträge.

Hamburg – Am 9. November traten Pain im Hamburger „Klubsen“ auf. Dabei handelt es sich um ein Projekt des schwedischen Metal-Musikers Peter Tägtgren, der vor allem durch seine Band Hypocrisy, aber auch das gemeinsam mit Rammstein-Sänger Till Lindemann gestartete Projekt LINDEMANN bekannt ist. Letzteres wird in diesem Bericht noch eine große Rolle spielen!

Rostock – Der Abend des 4. November stand im Zeichen des Death Metal. Oder besser gesagt: des sogenannten „Death‘n Roll“, um eine Verbindung zwischen Debauchery und Blood God herzustellen. Debauchery sind eine Death-Metal-Band aus Stuttgart, die sich in der Szene einen großen Namen gemacht hat. Der Sänger, Thomas Gurrath, ein ehemaliger Lehrer, der aufgrund seiner musikalischen Ideen zwischen Job und Musik entscheiden musste, hat sich für die Musik entschieden. Ein Glück für jeden Metaller, der gerne auf härtere Töne zurückgreift.

Kutno – Überpünktlich, einen Tag vor seinem 320. Geburtstag am 17. Oktober, besuchte der polnisch-sächsische Monarch August III. (in Gestalt Uwe Müllers von der Dresdner Barocktruppe „Augustus Rex“) das Stadtschloss im polnischen Kutno, wo eine zünftige Jubelfeier anberaumt war. Erwartungsgemäß empfing die Kutnower Einwohnerschaft den König (der in originalgetreuer polnischer Nationaltracht einem Gemälde von Louis de Silvestre entstiegen schien) und sein Gefolge enthusiastisch.

Dresden – Wie umgehen mit dem Ehrenhain der Dresdner Regimenter des Ersten Weltkrieges auf dem Garnisonfriedhof? Dies war das Thema einer Diskussionsrunde im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Unbequeme Denkmale“, wozu der Verein „Denk Mal Fort!“ am 2. November in das Kultur-Forum des „riesa efau“ in die Wachsbleichstraße eingeladen hatte.

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