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Müglitztal – Weesenstein im Müglitztal, heute Ortsteil der gleichnamigen Gemeinde im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, ist vor allem für seine imposante Schlossanlage bekannt. Als Grenzfeste zu Böhmen errichtet und zunächst im Besitz der Grafen von Dohna, wurde die militärisch bedeutungslos gewordene Burg im 16. Jahrhundert durch die Familie von Bünau zum repräsentativen Schloss umgebaut.

Dresden – Unweit von Postplatz und Zwinger, an der Hertha-Lindner-Straße, steht Dresdens ältester Brunnen. Am damaligen Weißeritzmühlgraben in der Wilsdruffer Vorstadt hatten sich einst Mitglieder der Gerberzunft niedergelassen. Zwischen Gerbergasse (heute Theaterstraße) und dem Eingang zur Grünen Gasse stand – vor dem katholischen Waisenhaus – der 1461 erstmals erwähnte Queckbrunnen.

Dresden – Im Weichbild der sächsischen Landeshauptstadt befinden sich um die 300 Brunnen und Wasserspiele. Damit zählt Dresden zu den brunnenreichsten Städten Deutschlands. Im Barockviertel Innere Neustadt, auf dem Platz hinter der Dreikönigskirche, steht der Rebekka-Brunnen. Ein Sandsteintrog von quadratischer Fläche, mit einer kreisförmigen Treppe umschlossen, darin eine schlanke Säule aus Eisenguss, welche die Figur der „Rebekka“ trägt. Zusätzlich befüllen vier Delphinköpfe je ein halbkreisförmiges Becken an den Außenseiten. Wann die Anlage ihren heutigen Namen erhielt, liegt im Dunkeln. Bis 1952 wurde sie als „Brunnen hinter der Neustädter Kirche“ bezeichnet.

Dresden – „Faszination Sachsen“ heißt die seit sechs Jahren laufende Briefmarkenserie des privaten Postdienstleisters PostModern. Auch mit der nunmehr dritten Auflage werden abermals Sehenswürdigkeiten unserer Region vorgestellt: die Klosterkirche in Riesa, der Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau, die Schwarzkollmer Krabatmühle, der Mosaikbrunnen in Dresdens Großem Garten (siehe: https://www.sachsen-depesche.de/kultur/der-mosaikbrunnen-im-großen-garten.html) und das König-Albert-Denkmal in Freital.

Dresden – Am 9. März vor 320 Jahren wurde Friederike Caroline Weißenborn in Reichenbach im Vogtland geboren. Als „Neuberin“ wurde sie berühmt. Mit ihren Reformen und Anregungen gilt die Theaterprinzipalin als Begründerin des modernen Schauspiels und Wegbereiterin des deutschen Nationaltheaters.

Dresden – Am Samstagabend geben sich die Jungs und „Mädchen in Uniform“ von Nachtmahr in der Dresdner „Reithalle“ die Ehre. Im Rahmen der Tour zu ihrem aktuellen Album „Unbeugsam“ machen Thomas Rainer und seine musikalischen Mitstreiter in der Elbmetropole Halt, um den in der Gothic-Szene beliebten Konzertort mit feinstem „Imperial Austrian Industrial“ erbeben zu lassen. Vor dem Gig findet in der Reithalle ein Fantreffen statt, bei dem man sich auf Tuchfühlung mit der gesamten Crew begeben kann.

Meißen – Die Meißner Albrechtsburg gilt als erster Schlossbau Deutschlands. Am 11. und 12. März 2017 veranstaltet hier der Kunstverein Meißen e. V. seinen nunmehr 17. Meissner Grafikmarkt. 50 Künstler aus Meißen und der Region zwischen Dresden, Leipzig und Halle werden an dem genannten Wochenende Druckgrafiken, Zeichnungen, Aquarelle, Fotografien und Künstlerbücher anbieten.

Wiesbaden – Millionen von Fernsehzuschauern kennen die US-Schauspielerin Leah Remini als Ehefrau des tollpatschigen, aber liebenswürdigen Paketboten Doug Heffernan (Kevin James) in der beliebten Sitcom „King of Queens“. Was viele Fans der Serie bei Erstausstrahlung Ende der neunziger Jahre nicht wussten: Remini war überzeugtes Mitglied der „Scientology Church“ und hatte der Organisation über zwanzig Jahre lang Dollar-Beträge in insgesamt zweistelliger Millionenhöhe gespendet. Erst Mitte 2013 schaffte sie den Absprung, kehrte den Scientologen den Rücken und hat ein Buch über ihre Zeit in der „Church“ geschrieben, das beim Münchner mvg Verlag in deutscher Übersetzung erschienen ist.

Sebnitz – Vor 190 Jahren begann die maschinelle Papierfertigung in Sachsen. In der Kleinstadt Sebnitz am Rand der Sächsischen Schweiz entstand mit Just & Hantzsch die erste sächsische Papierfabrik, die zweite im ganzen Kaiserreich. Eine sächsische Erfolgsgeschichte. Die Gründer des Unternehmens, Christian Friedrich Just, Carl Gotthelf Just und Carl Gotthold Hantzsch – sämtlich miteinander verwandt –, waren wohlhabend gewordene Sebnitzer Leinwandhändler. Mit dem Niedergang des Weberhandwerks durch die aufstrebende Maschinenweberei und die Einfuhr billiger englischer Textilwaren, suchten diese wohl nach einer zukunftssicheren Einnahmequelle.

Dresden – Bereits zum zehnten Mal wird in diesem Jahr der „Sächsische Landespreis für Heimatforschung“ an verdiente ehrenamtliche Heimatforscher vergeben. Schirmherrin ist Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU): „Der Heimatpreis soll die Arbeit der ehrenamtlichen Forscher würdigen. Sie bewahren einen geistigen Schatz und geben ihn an die nachwachsenden Generationen weiter – unsere Geschichte. Mit eindrucksvollen Beiträgen zeigen sie zudem, dass Heimatforschung nichts Verstaubtes oder Langweiliges, sondern eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit zu den eigenen Wurzeln ist, die uns hilft, die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu gestalten.“

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