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Lauterbach – Tokio meets Lauterbach! Am 27. Juni 2017 lädt der Kultur- und Bürgerverein (KBV) ab 11:00 Uhr zu einer ganz besonderen Ausstellung ins Lauterbacher Erbgericht. Die bekannte japanische Künstlerin Yoko Ohtsuki und ihre Patchwork-Gruppe präsentieren Wandteppiche und Figuren aus dem beliebten Märchen „Die Mondprinzessin“. Doch was hat es mit dieser farbenfrohen Handarbeitstechnik auf sich, und wie kommen die Töchter Nippons ausgerechnet ins Stolpener Land?

Dresden – Das Kulturhaus Loschwitz lädt für Mittwoch, den 17. Mai 2017, zu einer Buchlesung mit Dr. Paul Kaiser zum Thema „Weststrand & Elbhang – Dresdner Künstler an der Ostsee“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 im Kulturhaus Loschwitz (Dresden, Friedrich-Wieck-Str. 6) und widmet sich dem Wirken Dresdner Kulturschaffender in der Künstlerkolonie Ahrenshoop, die in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen feiert. Kaiser ist Kurator einer gleichnamigen Ausstellung, die im Ostseebad Ahrenshoop in Mecklenburg-Vorpommern gezeigt wurde. Der Eintrittspreis für die Buchlesung in Dresden beträgt 8 Euro (ermäßigt 6 Euro).

Großsedlitz – „Sachsens Versailles“ – liegt eine halbe Autostunde südöstlich von Dresden, im gleichnamigen Heidenauer Stadtteil. Die bedeutendste sächsische Gartenschöpfung umfasst 18 Hektar und gilt als eine der authentischsten Barockanlagen Deutschlands. Für seinen Ruhesitz ließ Reichsgraf August Christoph von Wackerbarth, Bauminister Augusts des Starken, von 1719 bis 1723 – wohl durch Johann Christoph Knöffel – ein dreiflügeliges Schloss, eine Orangerie und Teile einer großangelegten Gartenanlage errichten.

Leipzig – Eigentlich hätte der israelisch-amerikanische Erfolgsautor Tuvia Tenenbom am Mittwoch im linken Leipziger Veranstaltungszentrum „Conne Island“ aus seinem neuen Buch „Allein unter Flüchtlingen“ (Rezension: https://www.sachsen-depesche.de/kultur/„allein-unter-flüchtlingen“-–-tuvia-tenenboms-„entdeckungsreise“-durch-deutschland.html) lesen sollen. Weil den Veranstaltern aber offenbar nicht passte, dass Tenenbom nur wenige Tage später auf dem Rittergut Schnellroda des rechten Verlegers Götz Kubitschek (Verlag Antaios) auftritt, sagten sie die Buchlesung kurzerhand ab.

Dresden – Die AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat hat die Installation des Künstlerduos Ulrich Genth und Heike Mutter auf dem Altmarkt (https://www.sachsen-depesche.de/regional/das-„denkmal-für-den-permanenten-neuanfang“-in-dresden.html) scharf kritisiert. „Kunst darf von keiner Seite dazu missbraucht werden, die Dresdner Stadtgesellschaft zu spalten“, so der kulturpolitische Sprecher der AfD-Stadtratsfraktion, Gordon Engler.

Pirna – „Macht und Pracht“ heißt das Motto am 10. September 2017 beim 25. bundesweiten Tag des offenen Denkmals, an dem auch kaum der Öffentlichkeit zugängliche Denkmale ihre Pforten öffnen. Das Landratsamt in Pirna ruft nun die Denkmalbesitzer des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge auf, an diesem Tag ihre Baudenkmale, Parks und archäologische Denkmale vorzustellen.

Auch wenn die Devise dies vielleicht suggeriert, geht es dabei mitnichten nur um Schlösser, Burgen und Herrensitze. Ebenso sind Bürgerhäuser, Industrie- und Gewerbebauten, Bahnhofsgebäude, Grab- und Kleindenkmale Teil jener vielgestaltigen Kulturlandschaft, die das Thema versinnbildlichen und Leistungen von Denkmalpflege und Denkmalschutz in den Fokus rücken. Insofern ist der 10. September ein idealer Anlass, für den Erhalt historischer Bausubstanz zu sensibilisieren.

Wer sein Denkmal dabei einbringen möchte, kann über Art und Weise der Präsentation weitgehend frei entscheiden. Neben der kostenfreien Besichtigungsmöglichkeit freuen sich die Besucher gewiss über Informationen zur Geschichte des jeweiligen Objekts, wozu Führungen oder Vorträge ein geeignetes Forum bieten. Bewährt haben sich kleine Ausstellungen, Kunst- oder Musikdarbietungen. Besondere Resonanz ist bei der Vorführung historischen Handwerks oder der Präsentation der Arbeit von Denkmalpflegern, Bauforschern, Archäologen und Architekten vor Ort zu erwarten.

Auch das Reformationsjahr 2017 kann – insofern es zu dem betreffenden Denkmal passt – in Bezug auf das Motto „Macht und Pracht“ gesetzt werden. Noch bis zum 31. Mai 2017 werden Anmeldungen von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz entgegengenommen. Weitere Hinweise zu Anmeldung und Teilnahme findet man unter: www.tag-des-offenen-denkmals.de.

Dresden – Seit immerhin 18 Jahren fand am ersten Sonnabend im Mai der Dresdner Brunnentag statt, zuletzt unter Schirmherrschaft der Stadt. Thematische Führungen vermittelten dem immer größer werdenden Publikum interessante Einblicke in die wechselhafte Geschichte der zahlreichen Brunnenanlagen und Wasserspiele der Landeshauptstadt. Jetzt hat die Stadtverwaltung die Veranstaltung abgesagt. Der Aufwand für Organisation und Durchführung sei beträchtlich, rechtliche Vorgaben von der GEMA bis hin zur Sicherheit, führten zu einem nicht mehr vertretbaren Aufwand.

Dresden – Nach fünfjähriger Bauzeit ist vergangenes Wochenende der Kulturpalast mit neuem Konzertsaal wiedereröffnet worden. Umbau und Sanierung der 1966 bis 1969 nach Plänen von Wolfgang Hänsch (1929-2013) errichteten Konzerthalle war eine jahrelange und intensive Debatte vorangegangen. Die Baukosten betragen um die 100 Millionen Euro und sind damit deutlich höher als geplant. Neben der Philharmonie, dem Konzertorchester der sächsischen Landeshauptstadt, beherbergt das neue Haus jetzt auch die Städtischen Bibliotheken und das Kabarett „Die Herkuleskeule“.

Dresden – Nur durch den Einsatz von 27 Polizisten und begleitet von lautstarken Bürgerprotesten konnte das „Denkmal für den permanenten Neuanfang“ des Hamburger Künstlerduos Ulrich Genth und Heike Mutter am Dienstag auf dem Dresdner Neumarkt eröffnet werden. Eigentlich soll besagtes Denkmal die Dresdner ein weiteres Mal anregen, sich mit ihrer eigenen Geschichte „auseinanderzusetzen“. Doch bereits im Vorfeld war es zu Unmutsäußerungen gekommen, hatten Unbekannte Töpfe und Bratpfannen über den Absperrzaun geworfen.

Montag, 24 April 2017 13:46

In Thomaes Garten

Dresden – Welcher Dresdner kennt sie nicht, die beiden spätbarocken Nymphenbrunnen beiderseits des „Goldenen Reiters“, eingangs der Neustädter Hauptstraße. Ihr Schöpfer war der als Sohn eines Schuhmachers in Pesterwitz bei Dresden geborene Hofbildhauer Johann Benjamin Thomae (1682-1751). Zahllose Skulpturen, Giebelfriese, die Modelle für Kanzelaltar, Orgel und Beichtstühle der Frauenkirche und nicht zuletzt den Altar der Dreikönigskirche verdankt unsere Stadt diesem außergewöhnlichen Künstler.

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