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Chios/München – Weitgehend unbeachtet von der hiesigen medialen Öffentlichkeit ist es in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auf der griechischen Insel Chios zu schweren Krawallen zwischen Migranten und Einheimischen gekommen. Wie die griechische Onlinezeitung „Ta Nea“ berichtete, sollen gewalttätige Nordafrikaner zunächst das Flüchtlingscamp Souda in Brand gesetzt haben, danach in ein Feuerwerksgeschäft eingedrungen sein und die gestohlene Pyrotechnik dann auf Einheimische und ihre Wohnhäuser geworfen haben. Dabei sei massiver Schaden an parkenden Pkw und Geschäften angerichtet worden.

Bautzen – Der parteilose Bautzener Oberbürgermeister Alexander Ahrens hat nach den heftigen Ausschreitungen in seiner Stadt ein effektives Krisenmanagement bewiesen. Während Ahrens darum bemüht ist, die Wogen zu glätten, gießt die rechtsextreme NPD in einem Film auf ihrem Kanal DS-TV (https://www.youtube.com/watch?v=AL1Audl41xQ) weiter Öl ins Feuer und stellt es so dar, als sei den Bautzener Bürgern nach monatelanger Drangsalierung durch Ausländer die Hutschnur geplatzt. Da inzwischen eine weitere Demo von rechter Seite in Bautzen angemeldet wurde, befürchten viele, dass sogenannte „Asylkritiker“ die ostsächsische Kreisstadt zu einem neuen Schwerpunktgebiet ihrer Aktivitäten auserkoren haben.

Samstag, 24 September 2016 01:02

Meißen atmet auf: Youssef T. kommt nicht

Meißen – Die Bürger im Landkreis Meißen können aufatmen. In jeder Gemeinde mit Unterbringungsmöglichkeiten für sogenannte UMAs – unbegleitete minderjährige Ausländer – hatte man schon befürchtet, es demnächst mit dem Anführer der Krawalle von Bautzen, dem inzwischen deutschlandweit bekannten Libyer Youssef T. alias „King Abode“, und anderen gewaltaffinen Asylbewerbern zu tun zu bekommen. Nun durchkreuzte das Landratsamt entsprechende Pläne, indem es auf den Mangel an Plätzen verwies. 

Niederau/Schmiedeberg – Am Wochenende ist es sowohl in Niederau (Landkreis Meißen) als auch in Schmiedeberg (Erzgebirge) zu schwerwiegenden Vorfällen in Asylbewerberunterkünften gekommen. In der Niederauer Erstaufnahmeeinrichtung gingen in der Nacht zu Sonnabend etwa 40 Afghanen und rund 60 Migranten anderer Nationalitäten unter anderem mit Metallstangen aufeinander los, wobei mehrere Personen verletzt wurden. Die Auseinandersetzungen sollen nach Angaben der Polizei religiös motiviert gewesen sein. Als Rädelsführer der Krawalle konnte ein afghanischer Asylbewerber identifiziert werden.