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Chemnitz – Der Prozess gegen den „Macheten-Mann“ von Freiberg vor dem Landgericht Chemnitz geht in die entscheidende Runde. Angeklagt ist der 24-jährige Tunesier Fehri A., der im September 2015 Angestellte eines Netto-Supermarktes an der Chemnitzer Straße in Freiberg mit einer Machete bedroht haben soll. Beteiligt war Ermittlerkreisen zufolge auch ein 27-jähriger Libyer, der nur kurze Zeit später wieder im Laden auftauchte, rausgeschmissen wurde, gegenüber den Angestellten eine Kopfabschneider-Geste zeigte und auf dem Parkplatz sogar ein Messer zückte. Beide Asylbewerber waren von einem Ladendetektiv beim Diebstahl erwischt worden.

München – Nur etwas weniger als die rund drei Millionen Besucher des letzten Jahres zählte Münchens zweiter Bürgermeister und Wiesn-Chef Josef Schmid (CSU) zur Halbzeit des Oktoberfests am vergangenen Sonntag. Damit fiel das Minus geringer aus, als man es noch nach dem verregneten ersten Wiesen-Wochenende befürchtet hatte.

Linz – Am Dienstag hat vor dem Landesgericht Linz ein Prozess begonnen, der weit über die Grenzen Österreichs hinaus auf öffentliches Interesse stößt. Angeklagt ist ein 35-jähriger algerischer Migrant, der im April an der Linzer Donaulände, einem öffentlichen Park in Zentrumsnähe, versucht haben soll, eine Frau zu vergewaltigen.

Niederau/Schmiedeberg – Am Wochenende ist es sowohl in Niederau (Landkreis Meißen) als auch in Schmiedeberg (Erzgebirge) zu schwerwiegenden Vorfällen in Asylbewerberunterkünften gekommen. In der Niederauer Erstaufnahmeeinrichtung gingen in der Nacht zu Sonnabend etwa 40 Afghanen und rund 60 Migranten anderer Nationalitäten unter anderem mit Metallstangen aufeinander los, wobei mehrere Personen verletzt wurden. Die Auseinandersetzungen sollen nach Angaben der Polizei religiös motiviert gewesen sein. Als Rädelsführer der Krawalle konnte ein afghanischer Asylbewerber identifiziert werden.

Heidenau – Anwohner, die am letzten Montagabend beobachteten, wie ein Krankenwagen über die B 172 in Richtung der Heidenauer Asylbewerberunterkunft raste, hatten eine schlimme Ahnung: Ist es etwa schon wieder zu Ausschreitungen gekommen? Tatsächlich gab es wieder Krawall – diesmal aber nicht vor, sondern in dem früheren Praktiker-Baumarkt, der momentan rund 600 Flüchtlinge beherbergt.