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Dresden - 1925 erschien unter obigem Titel die zweite Auflage einer kleinen Sammlung von 12 Farbreproduktionen nach Bildern, die einst im Auftrag des Geh. Postrats Karl Thieme (+ 1917 Großgraupa) entstanden waren. Im Laufe von fünfzig Dienstjahren hatte jener auch posthistorische Darstellungen zusammengetragen, wonach Gustav Otto Müller (1827-1922) dann seine Dokumentation erschuf. In den Erläuterungstexten führt uns Thieme stimmungsvoll zurück in jene Ära, als noch uniformierte Landbriefträger zu Fuß bei Wind und Wetter das Königreich durchmaßen, um auch die Dorfbewohner zuverlässig mit Briefen und Paketen zu versorgen. Die treuen Boten waren eine Institution und genossen das Vertrauen der Landbevölkerung, an deren Schicksal sie sozusagen „dienstlich“ Anteil zu nehmen wußten:

Sonntag, 10 Februar 2019 21:27

89. Dresdner Sammlermesse am 16. Februar

Dresden - 90 Aussteller aus Deutschland und Europa werden erwartet, zur 89. Sammlermesse am 16. Februar 2019 in Dresden. Zwischen 09.00 und 14.00 Uhr geht es in der Alten Mensa des TU-Studentenwerkes wieder um Briefmarken, Münzen und Medaillen, Orden, Geldscheine sowie Unmengen alter Dresden-Postkarten, Bücher, Photos und mehr.

Dresden – An der Ringstraße, zwischen Prager und Seestraße, stand bis 1946 ein Bronzedenkmal Otto von Bismarcks. Anläßlich dessen 80. Geburtstages (1895) war auch in Dresden die Idee entstanden, den „Reichsschmied“ mit einem repräsentativen Standbild zu ehren. Wenige Jahre zuvor (1892) hatte jener die Elbestadt besucht und im „Bellevue“ am Theaterplatz Quartier genommen, wo ihm Tausende Dresdner Ovationen darboten.

Dresden - In Folge 8 unserer kleinen Postgeschichte führt uns der Geh. Postrat Karl Thieme (+ 1917) zurück in jene Zeit, als der Reiseverkehr im sächsischen Königreich noch per Pferdekutsche erfolgte. Nicht ganz reibungslos, denn damals machte auch das private Transportgewerbe der „Hauderer“ oder Lohnkutscher dem staatlichen Postbetrieb mit eigenen Gespannen Konkurrenz. „Haudereien“, die für Vergnügungs- oder auch Bestattungsfahrten zur Verfügung stehen, gibt es noch heute, ebenso aber unzählige Logistikunternehmen, die neben dem gelben Staatskonzern um die Gunst einer anspruchsvollen Kundschaft werben. Auf unserem Bild von Gustav Otto Müller (1827-1922) ist eine Lohnkutscherfahrt in Szene gesetzt, wie sie einst (1836) zwischen Leipzig und Dresden stattgefunden haben mag:

Dresden - 1925 erschien unter obigem Titel in Dresden die zweite Auflage einer Sammlung von 12 Farbreproduktionen nach Bildern, die einst im Auftrag des Geh. Postrats Karl Thieme (+ 1917) entstanden waren. Der hatte im Laufe einer über fünfzigjährigen Dienstzeit auch posthistorische Darstellungen zusammengetragen, wonach Gustav Otto Müller (1827-1922) dann jene Dokumentation erschuf. In seinen Erläuterungstexten führt uns Thieme stimmungsvoll zurück in eine Ära, in der noch gelbuniformierte Postillione durch ein Land kutschierten, das 1806 zum Königreich geworden war. In Folge 6 werden ein „Königlich Sächsischer Postillion und Postfußbote“ aus dem Jahre 1833 vorgestellt:

Dresden – Hier nun Folge 5 unserer postgeschichtlichen Dokumentation aus dem Jahre 1925 nach Gemälden von Gustav Otto Müller (1827-1922). Abermals vermittelt der Geheime Postrat Karl Thieme einen atmosphärischen Eindruck jener Ära, als Sachsen noch ein Königreich war, wo uniformierte Postbeamte auf Kutschböcken das Land durchmaßen. Die ersten Briefkästen gab es an der Elbe seit 1824 und auch die Briefmarke mußte (1840 in England) noch erfunden werden. Bis zum eigenen sächsischen Postwertzeichen, dem legendären „Sachsendreier“, waren es (1830) noch 20 Jahre Zeit. Lesen wir also, wie man sich im Sachsenland dennoch zu behelfen wußte:

Dresden – Hier nun Folge 4 unserer kleinen sächsischen Postgeschichte aus dem Jahr 1925. Erneut versetzt uns Postrat Karl Thieme mit einer stimmungsvollem Bildbeschreibung in jenes Zeitalter, als Sachsen noch ein Königreich war. Diesmal geht es um jene zwei „gelben Kutschen“, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Postverkehr zwischen Dresden und Leipzig zu bewältigen hatten. Im kleineren der beiden Wagen könnten einst sogar Frischvermählte auf Hochzeitsreise gegangen sein, wie ein zeitgenössisches Aquarell vermuten läßt:

Dresden – „Wiesn“ (bairisch) bedeutet Wiese und meint umgangssprachlich vor allem das Münchner Oktoberfest. „Die Hofewiesn“ aber sind sächsisch und finden als Familien-Oktoberfest mit Frühschoppen, Weißwurstfrühstück und vielem mehr am 29. und 30. September 2018 in Dresden-Langebrück statt. Gastgeber ist das „Landgut Hofewiese“ von Sachsens FDP-Chef Holger Zastrow, der das traditionsreiche Ausflugslokal in der Dresdner Heide 2015 übernommen hat.

Dresden - Die Geschichte der Galopprennbahn reicht bis ins ausgehende 19. Jahrhundert zurück, als Walter von Treskow 1890 den Dresdener Rennverein begründete. Seit dieser Zeit finden in Dresden-Seidnitz Pferderennen statt. Am Sonntag, dem 9. September, besteht zwischen 10.00 und 16.00 Uhr abermals Gelegenheit, das Areal mit der denkmalgeschützten Holztribüne in geführten Rundgängen (45 Minuten, EUR 3.-/Person) oder ganz individuell zu erkunden. Treffpunkt ist jeweils 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr vor dem historischen Waagegebäude (Ansprechpartner Peter Werner). Natürlich eignet sich das parkartige Areal ebenso für einen ungezwungenen Spaziergang mit der ganzen Familie.

Zittau - Schon zum dritten Mal beteiligen sich am Tag des offenen Denkmals in der Neißestadt auch die Kasernenretter um Thomas Göttsberger. Jeweils 3.000 Besucher waren in den vorangegangenen Jahren gekommen, um Zittaus größtem Bauwerk ihre Referenz zu erweisen. Die 1868/69 unter Leitung des Stadtbaumeisters Emil Trummler errichtete Kaserne war bis 1918 Quartier des Kgl. Sächs. 3. Infanterie-Regiments Nr. 102, wurde später für Wohnzwecke genutzt und steht seit 1997 leer. Mit der 2015/16 vom Stadtforum Zittau initiierten Notsicherung des Südturmes konnte der geplante Abriß in letzter Stunde verhindert werden. Wenn es am 9. September traditionell darum geht, die Öffentlichkeit für Belange des kulturellen Erbes und der Denkmalpflege zu sensibilisieren, werden auch die Pforten der Kaserne am Martin-Wehnert-Platz geöffnet und Teile ihres Südflügels zugänglich sein.

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