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Budapest – Seit 2012 ist der 19. Januar in Ungarn ein nationaler Gedenktag, an dem an die Vertreibung der Donauschwaben erinnert wird. Als Donauschwaben bezeichnet man üblicherweise die Nachkommen aller deutschen Siedler, die sich ab Ende des 17. Jahrhunderts in den Landen der Stephanskrone niederließen und dort maßgeblich zum wirtschaftlichen und kulturellen Wiederaufbau des Landes nach dem Türkensturm beitrugen. Ihr Siedlungsgebiet erstreckte sich ursprünglich über den gesamten Mittellauf der Donau in der Pannonischen Tiefebene mit städtischen Zentren wie Ofen, Pest, Stuhlweißenburg, Fünfkirchen, Essegg, Subotica, Neusatz oder Temeswar.