Login

sachsen-depesche.de

Jerewan - Omnia Mining galt zuletzt im rasch expandierenden Geschäft des Kryptominig als außerordentlich gut aufgestellt. Robert Velghe, dem Macher hinter Omnia, war es gelungen über persönliche Beziehungen zur Familie von Armeniens starkem Mann Sersch Sargsjan eine außerordentlich gut klingende Sell-Story zu verkaufen: Hier in Armenien entstünde die "Largest Cryptocurrency Mining Farm in the world" (Quelle: http://www.armenia.com.au/news/International-News/English/62146/Largest-Cryptocurrency-Mining-Farm-in-the-world-to-be-built-in-Armenia------2-billion-to-be-invested). Doch nun verlor Velghe kurzerhand seinen politischen Verbündeten im knapp 3 Millionen Einwohner zählenden kleinen Land im Einflussbereich von Russland, Iran und der Türkei. Die demokratischen Defizite, aber vor allem wohl Interessen der großen Nachbarländer waren ausschlaggebend für den raschen Abgang des schon lange angezählten Sersch Sargsjan (Hinweis: https://www.tagesschau.de/ausland/armenien-189.html).

Berlin/Jerusalem – Der Bundestagsabgeordnete Robert Hochbaum (CDU) aus dem sächsischen Vogtland hat in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung mit einer parlamentarischen Delegation kürzlich Israel besucht. Anlass der Reise war nach Informationen des Abgeordneten das Anliegen, Rahmenbedingungen im Nahen Osten zu schaffen, die einen atomaren Rüstungswettlauf verhindern.

Brüssel – Die EU-Kommission hat die Flugsicherheitsliste – die sogenannte „Schwarze Liste“ – aktualisiert. Auf der Liste stehen Fluggesellschaften, die nicht in der EU starten und landen dürfen, weil sie die internationalen Sicherheitsnormen nicht erfüllen. Derzeit sind 181 Airlines davon betroffen, darunter allein 174 Unternehmen, die aus einem der 16 Staaten stammen, deren Luftfahrtbehörden eine mangelnde Sicherheitsaufsicht aufweisen. Hinzu kommen sieben weitere Luftfahrtunternehmen, bei denen sich die Sicherheitsbedenken allein auf diese Gesellschaften beziehen.

Kelkheim – Den Leserinnen und Lesern der SACHSEN DEPESCHE sind die scharfzüngigen Kommentare von Ramin Peymani bekannt. Sie erfreuen sich bei der Leserschaft auch großer Beliebtheit, denn sie sind gegen den Strich gebürstet – soll heißen: sie packen Tabuthemen an, und das ohne Rücksicht auf „politisch korrekte“ Befindlichkeiten. Peymanis kritische Zwischenrufe sind nun auch in Buchform erschienen.

Berlin – Deutschland hat eine Integrationsbeauftragte. Seit 2005 sitzt sie im Kanzleramt. Eine der ersten Amtshandlungen Angela Merkels als Kanzlerin war es, die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration zur Staatsministerin aufzuwerten. Seit Dezember 2013 soll Aydan Özoğuz als Integrationsbeauftragte den interkulturellen Dialog befördern. Doch während ihre Vorgängerin Maria Böhmer vor allem das freundliche Gesicht vieler Integrationskampagnen war, versteht Özoğuz ihr Amt als zutiefst politische Mission.

Kleve – Der Journalist und Buchautor Klaus Kelle lud ein – und viele kamen. 130 Personen, hauptsächlich Facebook-Freunde und Leser des Blogs www.denken-erwuenscht.com fanden sich am Samstag, den 22. Oktober, im niederrheinischen Kleve ein. Aus der ganzen Republik, von der nordöstlichsten Ecke in Mecklenburg-Vorpommern bis zum tiefsten Bayern, waren die Teilnehmer zu dieser interessanten Veranstaltung angereist.

Berlin – Hoppala, das ging ganz schön nach hinten los. Da wollten die Hardliner im Iran Stimmung gegen den im Frühjahr zur Wiederwahl stehenden Präsidenten Hassan Rohani machen und machten sich doch nur lächerlich. Leidtragende der Posse ist Deutschlands Umweltministerin. Man muss Barbara Hendricks nicht mögen, aber das hat sie nun wirklich nicht verdient. Und auch ihre zu Unrecht gescholtene iranische Kollegin kann einem leidtun.

Dresden – Bei der Reise einer Wirtschaftsdelegation unter Leitung des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig (SPD) in den Iran (28. Mai bis 2. Juni) traten nach Medienberichten weibliche Teilnehmer der deutschen Besuchergruppe vor Ort mit Kopftüchern auf. Für die Sprecherin für Gleichstellungs- und Queerpolitik der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, Sarah Buddeberg, wurde damit „die Grenze zur Anbiederung eindeutig überschritten“.

Toulouse – Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat eine Großbestellung aus dem Iran an Land gezogen. Wie der stellvertretende iranische Verkehrsminister Asghar Fachrieh Kaschan erklärte, hat Teheran 118 neue Maschinen, darunter 16 Langstreckenflieger des Typs A350 sowie weitere Maschinen der Typen A320, A330, A340 und A380, bei dem in Toulouse (Frankreich) ansässigen Unternehmen in Auftrag gegeben. Die Verträge mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 25 Milliarden US-Dollar wurden letzte Woche im Rahmen eines Staatsbesuchs des iranischen Präsidenten Hassan Rohani in Paris besiegelt.