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Kelkheim – Den Leserinnen und Lesern der SACHSEN DEPESCHE sind die scharfzüngigen Kommentare von Ramin Peymani bekannt. Sie erfreuen sich bei der Leserschaft auch großer Beliebtheit, denn sie sind gegen den Strich gebürstet – soll heißen: sie packen Tabuthemen an, und das ohne Rücksicht auf „politisch korrekte“ Befindlichkeiten. Peymanis kritische Zwischenrufe sind nun auch in Buchform erschienen.

Bremen – Jörg Baberowski ist ein unbescholtener Mann. Der Professor der Berliner Humboldt-Universität genießt in Fachkreisen einen hervorragenden Ruf und hat sich vor allem mit seinen Werken über den Stalinismus einen Namen gemacht. 2012 wurde er von der Leipziger Buchmesse für seine Studie „Verbrannte Erde – Stalins Herrschaft der Gewalt“ ausgezeichnet. Angesehene Verlage schmücken sich mit dem renommierten Historiker. Doch linken Aktivisten ist der streitbare 55-Jährige ein Dorn im Auge. Sie ertragen es nicht, dass Baberowski unbequeme Wahrheiten ausspricht.

Berlin – Die KunstHalle der Deutschen Bank in Berlin zeigt derzeit im Rahmen ihrer Ausstellung „Energy Made Visible“ mit „Mural“ des amerikanischen Künstlers Jackson Pollock ein Bild, das nicht nur als eines der bedeutendsten der Moderne gilt (manche sprechen sogar vom „Urknall der Moderne“), sondern mit über sechs Metern Länge und 2,50 Metern Höhe auch eines der größten ist. Sechs Monate lang arbeitete der damals noch weitgehend unbekannte Pollock 1943 an dem „Action Painting“, das die New Yorker Kunstsammlerin Peggy Guggenheim, die 1941 zusammen mit Max Ernst von Frankreich in die USA emigriert war, für den Eingangsbereich ihres Apartments in Manhattan in Auftrag gegeben hatte. Als es fertig war, nannte es sein Schöpfer „ziemlich groß, aber höllisch aufregend“.