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Dresden – Nachdem der Tourismus in Dresden zum Jahresbeginn einen Zuwachs verbuchen konnte und das Landesamt für Statistik das stärkste erste Quartal seit mindestens fünf Jahren vermeldete, belegen die aktuellen Zahlen wieder einen Einbruch. Um 6,7 Prozent ist die Zahl der Übernachtungen im April 2016 gegenüber dem Vorjahresmonat zurückgegangen. Die Erklärungsansätze dafür sind höchst unterschiedlich.

Wiesbaden – Im Mai 2016 gab es nach den aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes in den deutschen Hotels und Pensionen insgesamt 43,2 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Dies bedeutete ein Plus von 3% gegenüber dem Vorjahresmonat. Während die Übernachtungszahl von Gästen aus dem Ausland um 2% auf 7,0 Millionen fiel, stieg die Zahl der Übernachtungen von inländischen Gästen im Vergleich zum Mai 2015 um 4% auf 36,2 Millionen.

New York – Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat und Immobilientycoon Donald Trump ist mitten im laufenden Vorwahlkampf dabei, sein Hotel-Imperium auszubauen. Wie verschiedene amerikanische Medien berichten, wird für Mitte September die Eröffnung eines neuen Super-Hotels von Tramp in der US-Hauptstadt Washington erwartet. Die Nobelherberge mit 270 Zimmern und Suiten, die in einem historischen Postgebäude untergebracht ist, liegt unweit des Weißen Hauses und könnte, wie das Branchenportal „Tophotelprojects“ munkelt, bei einem Erfolg Trumps zu einem „heimlichen Regierungsgebäude“ werden.

Köln – Vor gut einem Monat vermeldete die „Immobilien-Zeitung“ die Pleite zweier Hotelfonds (eigentlich GmbH & Co. KGs) von Ebertz & Partner (E&P). Schon im vergangenen Jahr soll die in Köln ansässige Immobiliengesellschaft für die beiden Dorint-Hotels in Seefeld (Österreich) und Augsburg Insolvenz angemeldet haben. Die Fonds waren im Falle von Seefeld 1998 und bei Augsburg im Jahr 2000 aufgelegt worden. Das Investitionsvolumen für beide Pakete zusammen betrug rund 66 Millionen Euro. „Beim Augsburg-Fonds kam E&P-Chef Dirk Iserlohe mit dem Insolvenzantrag seiner möglichen Abwahl als Fondsgeschäftsführer zuvor. Wie es im dortigen Dorint weitergeht, ist offen. Im Dorint Seefeld dagegen gehen im April die Lichter aus“, hieß es in dem Beitrag der „Immobilien-Zeitung“.

Leipzig – Das Galerie Hotel „Leipziger Hof“ ist vom Landestourismusverband Sachsen als „Gästeliebling 2016“ ausgezeichnet worden. Der Preis wurde in diesem Jahr zum ersten Mal vom LTV Sachsen ausgelobt. Ausgezeichnet wurden Häuser anhand der Gästezufriedenheit in acht Destinationen des Freistaates. Der auch von Kunstfreunden hochgeschätzte „Leipziger Hof“ erhielt die beste Bewertung aller Beherbergungsbetriebe in der Pleißestadt.

Dresden – Der Freistaat Sachsen will die Internationale Tourismusbörse (ITB) in Berlin (9. bis 13. März) zur Image-Aufbesserung nutzen. Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) erklärte dazu am Mittwoch, die landschaftlichen Schönheiten und die kulturelle Vielfalt des Landes allein reichten nicht aus, wenn sie von politischen Negativnachrichten überlagert würden. Der Tourismus sei ein wichtiger Wirtschaftszweig in Sachsen. Man müsse „alles dafür tun, diese wichtige Branche wieder zu stärken“. Der Jahresumsatz der regionalen Tourismusbetriebe betrug zuletzt über sieben Millionen Euro.

Leipzig – Auf Einladung der Leipziger Bundestagsabgeordneten Bettina Kudla (CDU) trafen sich am Mittwoch in Leipzig die Tourismuspolitiker des Deutschen Bundestages Heike Brehmer (CDU), Vorsitzende des Tourismusausschuss, und Klaus Brähmig (CDU), stellvertretender Vorsitzender des Tourismusausschusses, mit Direktoren und Geschäftsführern Leipziger Hotels zu einem Fachgespräch.

Schnellroda – Das der sogenannten „Neuen Rechten“ zuzurechnende Institut für Staatspolitik (IfS) bringt schon seit Jahren eine „Wissenschaftliche Reihe“ zu aktuellen politischen Fragestellungen heraus. Nachdem man sich bereits in der Vergangenheit mit Themen wie Islam oder Zuwanderung auseinandergesetzt hat, ist jüngst eine neue Studie mit dem Titel „Die Flüchtlingsindustrie“ erschienen, die der Frage nachgeht, wer von dem aktuellen Zustrom an Asylbewerbern profitiert.

 

Dresden – Zuletzt schien eine Studie von Dr. Lübke & Kelber Entwarnung zu geben, was die sinkenden Übernachtungszahlen in Dresden anbelangt, prognostizierte die Immobiliengesellschaft doch für 2015 ein Rekordniveau wie im letzten Jahr. Nun liegen allerdings neue Tourismuszahlen der städtischen Dresden Marketing GmbH vor, die einen deutlichen Rückgang bei den Übernachtungen belegen.

Dresden – Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Übernachtungen in Dresden gegenüber 2013 um 7,6 Prozent auf insgesamt rund 4,4 Millionen an. Damit waren die Hotels in der sächsischen Landeshauptstadt so gut ausgelastet wie schon seit Jahren nicht mehr. Dies geht aus dem Bericht „Hotelmarkt Dresden 2015“ des Immobiliendienstleisters Dr. Lübke & Kelber GmbH hervor. Demnach erreichte die durchschnittliche Bettenauslastung im gesamten Dresdener Beherbergungsgewerbe (inkl. Gasthöfe, Pensionen, Jugendherbergen und Camping) 2014 mit 53,3 Prozent den höchsten Wert seit 2007. Bei den Hotels (inkl. Garni) lag die Bettenauslastung im Schnitt bei 54,5 Prozent. „Dresden ist eine attraktive Destination für Übernachtungsgäste, und die steigende Auslastung sowie neue Hotelprojekte sorgten für einen dynamischen Hotelmarkt.“, so Daniela M. Bense, Project Manager Hotel bei Dr. Lübke & Kelber.

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