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Dresden – Als Besucher im Dresden der Biedermeierzeit, der Hauptstadt des sächsischen Königreichs. Was gab es da nicht alles zu bestaunen: weltberühmte Kunstsammlungen und die Gemäldegalerie, jene als „Balkon Europas“ bewunderte Brühlsche Terrasse mit der großen Freitreppe, die Elbbrücke Pöppelmanns, das Hoftheater Gottfried Sempers, Zwinger, Alt- und Neumarkt mit Frauenkirche und noch weit mehr. Wie aber die so gewonnenen Eindrücke konservieren, welche auch fern der Elbe und noch für lange Zeit das Herz erwärmen sollten?

Dresden – Bereits im Altertum war die Beförderung ägyptischer und babylonischer Würdenträger in Sänften üblich. Seit dem 17. Jahrhundert kam die Portechaise (frz. = Tragestuhl) auch in europäischen Städten in Gebrauch, wurde in Paris und Berlin heimisch und gelangte schließlich auch an die Elbe, in die Residenz Augusts des Starken.