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Berlin – Die Bundestagsabgeordnete und frühere Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, galt lange Zeit als „konservatives Gewissen“ der CDU. Am 15. Januar trat die 73-jährige Frankfurterin aus der Partei aus und verließ die Unionsfraktion im Bundestag. Sie begründete dies mit einem „fortdauernden Rechtsbruch“ Angela Merkels und der Bundesregierung bei der Euro-Rettung und der Asylpolitik (die vollständige Erklärung kann hier nachgelesen werden: www.erika-steinbach.de/erklaerung.html). Im Interview mit SACHSEN DEPESCHE legt Erika Steinbach noch einmal ihre Beweggründe dar, geht auf Einwände aus den Reihen ihrer früheren Partei ein und bekräftigt, dass sich auch weiterhin in das politische Geschehen einmischen wird.

Dresden – Der Sozialwissenschaftler und Zukunftsforscher Meinhard Miegel geht von einem weltweiten Strukturwandel in den kommenden Jahren aus. Die Bedeutung Europas werde schwinden, der Anteil der Europäer an der Weltbevölkerung im Laufe des 21. Jahrhunderts von heute noch elf Prozent auf etwa vier Prozent abnehmen. In den aktuellen Flüchtlingsströmen sieht der bekannte Politikberater deutlichstes Anzeichen für die extremen Ungleichgewichte zwischen Europa und Afrika.