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Dresden – 11. März 2019, einige hundert Demonstranten sind am Hauptbahnhof zusammengekommen. „Ines“, Urgestein aus dem inneren Zirkel der Organisation, hält eine Wutrede, macht ihrem Unmut Luft, da angesichts zunehmender Vergewaltigungen weder Männer für die Sicherheit ihrer Frauen demonstrierten, noch ein „Aufschrei“ der feministischen Bewegung erfolge. Der deutsche Mann sei „verweichlicht“ und „zu schwach für die Bundeswehr“, mutiert zum „Kinderwagenschieber“ und „Spielplatzgänger“. Wo seien die Großdemos der Männer für den Erhalt unserer Wirtschaft? Wo die „Männer mit Rückgrat“? „Höcke, Höcke“, skandieren die Pegidianer.

Samstag, 16 Februar 2019 01:27

PEGIDA am 11. Februar auf dem Wiener Platz

in Politik

Dresden – Montagabend, der Wiener Platz im Schmuck von Deutschlandfahnen. Vor dem Hauptbahnhof haben sich an die 1000 Demonstranten versammelt. Ein selbstverliebter Lutz Bachmann erklärt seinen Anhängern die Politik:

Freitag, 25 Januar 2019 17:20

PEGIDA am 21. Januar vor dem Hauptbahnhof

in Politik

Dresden - 169. PEGIDA in der Landeshauptsstadt auf dem Wiener Platz. Trotz eisiger Temperaturen sind an die 2000 Pegidianer vor dem Hauptbahnhof zusammengekommen, wo das Triumvirat Taufkirch / Bachmann / Däbritz das übliche Programm zelebriert: Verfassungsschutz, Volksverräter, Links-Grün-Faschisten usw. Lutz Bachmann verballhornt eine Rosa-Luxemburg-Rede und kommt beim Thema VS-Beobachtung der AfD in Rage: Anstatt hier die „Deutungshoheit“ zu gewinnen, mache sich die Partei „hübsch für die CDU“.

Dresden – 158. PEGIDA am 1. Oktober 2018 in der Landeshauptstadt. Zu Beginn die gewohnten Redebeiträge von Wolfgang Taufkirch und Lutz Bachmann. Beim folgenden „Spaziergang“ durch die Innenstadt treffen in der Prager Straße „Nazischweine“ (O-Ton Antifa) auf „faules Pack“ (O-Ton PEGIDA). Zurück am Wiener Platz kommt PEGIDA-Vize Däbritz abermals auf den UN-Migrationsvertrag (Global Compact for Migration) zu sprechen. Dieses Abkommen baue auf das bestehende humanitäre Völkerrecht auf, insbesondere das Nichtzurückweisungsprinzip aus Art. 33 der Genfer Flüchtlingskonvention, um „die in Marsch gesetzte illegale Migration jetzt zu legalisieren, zu vereinfachen und zu vergrößern.“

Montag, 24 September 2018 12:53

Naziuhren in Glashütte, PEGIDA in Dresden

in Politik

Dresden – 17. September 2018, 156. PEGIDA in der Landeshauptstadt. Es kommt nicht oft vor, daß bei den Montagsdemonstrationen, wo naturgemäß Anspannung vorherrscht, fröhliches Gelächter zu hören ist. Auslöser ist meist PEGIDA-Vize Siegfried Däbritz, der mit Wortwitz und beißendem Sarkasmus schon manchem Wutbürger die grimmige Miene aufzuhellen wußte. Die Vorlagen dazu liegen auf der Hand und sind den vorangegangenen Tagesereignissen entnommen. So auch heute vor dem Hauptbahnhof, als Däbritz gegen Ende seiner Ausführungen auf die frühere ARD-Journalistin Judith Borowski (49) zu sprechen kommt, die als Chefin der renommierten sächsischen Uhrenfabrik „Nomos Glashütte“ gerade Schlagzeilen macht. Die fesche Blondine zeige sich verunsichert, nachdem Kunden aus aller Welt bei ihr angefragt hätten, ob denn wahrhaftig Nazis an ihren, in Handarbeit gefertigten Luxusuhren beschäftigt gewesen seien.

Dresden - „Mitteldeutschland steht, hier wird kein Milimeter Heimaterde mehr preisgegeben“, eröffnet Wolfgang Taufkirch in Hinblick auf den Politischen Aschermittwoch der AfD in Nenntmannsdorf pathetisch am Wiener Platz. Ob jene Veranstaltung tatsächlich als Gewinn oder Fiasko für die AfD verbucht werden muß, soll dahingestellt sein. Aschermittwoch ist vorbei, und heute geht es z. B. um „Alternative Gewerkschaften“. Auf dem Lautsprecherwagen vorm Hauptbahnhof steht Oliver Hilburger von der Kleingewerkschaft „Zentrum Automobil“. In Kooperation mit „Ein Prozent“ habe man die Kampagne „Werde Betriebsrat“ gestartet, um die Dominanz linker Gewerkschaften in den Betrieben zu brechen. Genau davor hätten die Genossen Angst und verleumden die unliebsame Konkurrenz als „rechtsradikal“. Dagegen kämen Studien zu dem Ergebnis, daß ein Großteil der Angestellten und die Arbeiterschaft eben nicht mehr SPD sondern AfD wählten. „AfD, AfD“, skandiert das Publikum begeistert.

Donnerstag, 18 Mai 2017 02:04

PEGIDA auf Piratenkurs?

Dresden – 15. Mai, 110. Kundgebung, Dresdner Hauptbahnhof. Siegfried Däbritz, der stämmige PEGIDA-Vize, beginnt an diesem Montag mit einer „schlechten Nachricht“. Die „Defend Europe“-Aktion der Identitären Bewegung (IB) im Mittelmeer, die am Wochenende im Hafen von Catania kurzzeitig das NGO-Schiff „Aquarius“ blockiert hatte, müsse unterbrochen werden. Das IB-Motorboot sei „konfisziert“ worden. Dem vorausgegangen waren Vorwürfe eines italienischen Staatsanwaltes, der auch deutschen Hilfsorganisationen den Vorwurf einer Zusammenarbeit mit libyschen Schleppern bei der Flüchtlingsrettung nicht ersparen konnte.

Dienstag, 21 Februar 2017 22:32

„Eure Politik ist Schrott!“

Dresden – Der lautstarke Jubel der PEGIDA-Anhänger auf dem Wiener Platz gilt den Aktivisten der Identitären Bewegung (IB). Jene hatten am Vormittag in einer Überraschungsaktion mittels Hebebühne ein Banner an dem umstrittenen Schrottbus-Monument auf dem Neumarkt befestigt, Motto: „Eure Politik ist Schrott! Keine Interventionskriege, keine Waffenlieferungen = keine Migration“. Diese Räuber-und-Gendarm-Attitüde imponiert den Pegidianern, sind sie selbst doch seit 28 Monaten auf immer gleichen „Spaziergängen“ durch das Dresdner Stadtzentrum unterwegs, die außer missvergnügten Ehefrauen und der Antifa kaum noch jemanden aufregen.

Mittwoch, 28 September 2016 13:11

Vertrauensfragen bei PEGIDA

Dresden – Die Situation am Montag vor dem Dresdner Hauptbahnhof war nicht neu. Bereits drei Monate zuvor hatte PEGIDA-Gründer Lutz Bachmann gleichenorts eine „Vertrauensfrage“ anberaumt. Auch damals eine Reaktion auf schwerwiegende Vorwürfe gegen seine Person, seinen als autoritär empfundenen Führungsstil. Raffiniert hatte er am 20. Juni seine Existenz mit der des gesamten Orga-Teams verknüpft; und ja, wer von den versammelten Pegidianern wollte schon den ganzen Montagszauber einfach so zu Grabe tragen?

Dresden – Tropische Hitze am Montagabend vor dem Dresdner Hauptbahnhof, ansonsten alles wie gehabt. Doch nach dem „Spaziergang“ der vielleicht 4.000 Anhänger von PEGIDA durch die St. Petersburger und Prager Straße gab es noch eine bemerkenswerte Geschichtsstunde: Siegfried Däbritz erinnerte unter dem Jubel des Publikums daran, dass auf den Tag genau vor 333 Jahren, am 12. September 1683, der „letzte Versuch der muslimischen Eroberer, Europa zu stürmen und zu unterwerfen“, vor Wien, der Hauptstadt des römisch-deutschen Reiches, zurückgeschlagen wurde.

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