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Erfurt – Die überwältigende Mehrheit der Deutschen spricht sich nach einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA für eine Abschaffung des gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunks aus. Weit über zwei Drittel (69,4 Prozent) halten diesen für nicht mehr zeitgemäß, nur jeder Achte (12,6 Prozent) ist für seine Beibehaltung.

Dienstag, 04 August 2015 15:38

Nur 37 Prozent Informationsanteil beim MDR

in Medien

Leipzig – Die Finanzierung der öffentlich-rechtlichen Sender durch GEZ-Zwangsgebühren wird mit dem Argument der informationellen Grundversorgung legitimiert. Abgesehen davon, dass es mehr als fragwürdig ist, ob es im Zeitalter des Internets einer solchen Grundversorgung überhaupt noch bedarf, stellt sich die Frage, ob die Sender ihrem selbstgestellten Auftrag überhaupt nachkommen.

Dresden – Kein Aprilscherz: Der monatliche Beitrag zur Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist zum 1. April von 17,98 Euro um 48 Cent auf 17,50 Euro gesunken. Ob es in näherer Zukunft weitere Beitragssenkungen geben wird, hat die Vorsitzende der Rundfunkkommission der Länder, Malu Dreyer (SPD), offen gelassen. Erstes Ziel sei, so die die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin, „Beitragsstabilität“. Ganz nebenbei: Offen gelassen hat sie damit natürlich auch, ob der Haushaltsbeitrag nicht irgendwann auch wieder steigen könnte.

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