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Dresden – Sachsens Ausländerbeauftragter Geert Mackenroth (CDU) ist eigentlich als ruhiger und ausgeglichener Mensch bekannt. In einem Post, den er am Freitag via Facebook losschickte, hat der gebürtige Norddeutsche aber offenbar die Contenance verloren. In seinem Statement lässt der CDU-Politiker seinem Ärger über bestimmte Kritiker des Politbetriebs freien Lauf, was durchaus legitim ist. Seinen Verweis auf die vermeintliche Abhängigkeit vieler dieser Menschen von Sozialleistungen könnte man – gerade im Wahljahr 2017 – indes als reichlich ungeschickt bezeichnen.

Dresden – Der Sächsische Flüchtlingsrat gerät wegen seiner Hinweise an Migranten immer stärker in die Kritik. Der aus Steuermitteln geförderte Verein hatte im Juli einen Infoflyer veröffentlicht, in dem rechtskräftig abgelehnten Asylbewerbern Tipps gegeben werden, wie sie sich einer Abschiebung widersetzen können. Bei Facebook veröffentlichte der Flüchtlingsrat zudem Abschiebetermine, um die Betroffenen zu warnen.

Dresden – Unsere Berichterstattung über eine Anfrage des Dresdner Stadtrats Jens Genschmar (FDP) an Sozialbürgermeisterin Kris Kaufmann (Linke) zu unbegleiteten minderjährigen Ausländern (UMA) hat bei Facebook eine lebhafte Debatte ausgelöst. Dabei ging es vor allem um die von Genschmar in Erfahrung gebrachte Information, dass 93 der in Obhut genommenen UMA angaben, am 1. Januar Geburtstag zu haben. Den Artikel kann man hier nachlesen:

Dresden – Offenbar als Reaktion auf parteiintern höchst umstrittene Äußerungen der Bundestagsfraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht und des früheren Parteichefs Oskar Lafontaine hat der sächsische Landesvorstand der LINKEN eine Erklärung verabschiedet, in der die Bezeichnung des Asylrechts als „Gastrecht“ verworfen und eine Obergrenze für die Aufnahme von Migranten abgelehnt wird.

Dresden – Der sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth (CDU) hat den Link zu einem RBB-Interview mit Aussagen über die NPD von seiner Seite gelöscht. In dem Gespräch hatte Mackenroth behauptet, die Partei würde bei Demonstrationen wie jüngst in Heidenau Alkohol ausgeben, um die Stimmung anzuheizen. Die NPD hatte den CDU-Politiker daraufhin abgemahnt und zur Unterlassung aufgefordert.

Dresden – Die NPD hat Sachsens Ausländerbeauftragten Geert Mackenroth durch ihren Rechtsanwalt zur Abgabe einer Unterlassungserklärung aufgefordert. Grund sind Äußerungen des CDU-Politikers in einem Interview mit dem RBB-Inforadio vom 24. August 2015, nach denen die Partei bei Demonstrationen wie in Heidenau Alkohol ausgebe, um die Stimmung anzuheizen. Zahlreiche Medien, darunter auch der MDR, hatten Mackenroths Vorwurf aufgegriffen.

Heidenau – Politiker aller Parteien haben die Ausschreitungen der letzten Woche vor dem zu einer Asylbewerberunterkunft umfunktionierten ehemaligen Praktiker-Baumarkt in Heidenau einhellig verurteilt. Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) erklärte am Rande eines Ortstermins in der Kleinstadt nahe Dresden, es seien „Grenzen überschritten worden, die ich kaum noch in Worte fassen kann“. Zugleich kündigte er ein hartes Vorgehen gegen Gewalttäter an. „Das ist Menschenhass mit erschreckender Gewalt gegen Polizisten und gegen Flüchtlinge, die bei uns Schutz suchen“, so Tillich. „Wir lassen uns das nicht bieten, wir werden mit aller Macht dagegen vorgehen.“ Hier verstoße eine Minderheit die Gesetze. „Das ist nicht unser Sachsen.“