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Riesa – In mehreren Beiträgen berichtete SACHSEN DEPESCHE bereits über die Tätigkeiten der sogenannten „Sächsischen Begegnungsstätte“ (SBS) und ihre Verbindungen zur radikal-islamistischen Muslimbruderschaft. In Riesa im Landkreis Meißen hatten die Behörden angekündigt, die Nutzung einer durch die SBS angemieteten Räumlichkeit in der Goethestraße 96c zu prüfen, da hier offenbar widerrechtlich ein Gebetsraum eingerichtet wurde. Eine solche Nutzung wurde schließlich von der Stadt Riesa untersagt. Bei Zuwiderhandlung droht dem islamischen Verein eine Geldstrafe von 2.000 Euro.

Riesa – Man habe eine „multikulturelle Begegnungsstätte eröffnet“, bekundet Saad Elgazar, Geschäftsführer des Vereins „Sächsische Begegnungsstätte“ (SBS), wenn man ihn auf den neuen muslimischen Gebetsraum in der Riesaer Goethestraße anspricht. Wo sei denn da das Problem? Ein solches sehen Sicherheitsbehörden durchaus – vor allem in den vermuteten Verbindungen des Trägers zu den radikal-islamistischen Muslimbrüdern, die laut Verfassungsschutz die freiheitlich-demokratische Grundordnung ablehnen und darauf abzielen, das islamische Rechtssystem der Scharia in Deutschland einzuführen. Die SBS streitet solche Verbindungen ab, doch Experten halten dies für wenig glaubwürdig.

Riesa – In Riesa (Landkreis Meißen) gibt es offenbar einen Gebetsraum, der schon seit einiger Zeit von Dutzenden muslimischen Migranten als solcher genutzt wird, ohne dass es dafür eine entsprechende Genehmigung gibt. Der Raum befindet sich im Volksbank-Haus in der Goethestraße nahe dem Puschkinplatz und beherbergte bis vor kurzem noch ein Büro des Malteser-Hilfsdienstes.

Dresden/Leipzig – Als Airport mit internationalem Flair, Gästen aus aller Welt und Mitarbeitern unterschiedlichster Herkunft achtet der Flughafen Frankfurt in vorbildlicher Weise darauf, den religiösen Bedürfnissen seiner Gäste und seiner Belegschaft nachzukommen. Im September letzten Jahres wurde von Israels Oberrabbiner David Lau und den beiden Frankfurter Rabbinern Julian-Chaim Soussan und Avichai Apel eine Mesusa am jüdischen Gebetsraum in Terminal 1 angebracht. Die Mesusa ist eine Schriftkapsel am Türpfosten, deren Verwendung auf eines der 613 Gebote der Thora zurückgeht. Juden haben die Pflicht, an die Tore und Türen ihrer Häuser und Zimmer die Worte des Hauptgebets zu befestigen und diese segnen zu lassen.