Login

sachsen-depesche.de

Donnerstag, 26 April 2018 14:04

„Linda“ aus Kandel bei PEGIDA

in Politik

Dresden – Montagabend, 23. April 2018, 143. PEGIDA in der Landeshauptstadt. Heute steht „Linda“ vom Bündnis „Kandel ist überall“ auf dem Sprecherwagen. Die der AfD nahestehende Gruppe war entstanden, nachdem im Dezember 2017 in Kandel (Rheinland Pfalz) ein afghanischer Flüchtling seine deutsche Freundin erstochen hatte. Übermäßige Zurückhaltung ist „Lindas“ Sache nicht, und so heizt sie den zahlreich auf dem Neumarkt Versammelten kräftig ein. Schon 2015 habe sie einmal in Dresden gesprochen, damals noch mit dem (2017 verstorbenen) Journalisten Udo Ulfkotte, der „Unglaubliches für dieses Land getan“ und dafür einen „sehr hohen Preis bezahlt“ habe. Dann kommt die Rednerin zu ihrem Hauptthema, dem „Bürgerkrieg in unseren Städten“.

Berlin – Die Bundestagsabgeordnete und frühere Präsidentin des Bundes der Vertriebenen (BdV), Erika Steinbach, galt lange Zeit als „konservatives Gewissen“ der CDU. Am 15. Januar trat die 73-jährige Frankfurterin aus der Partei aus und verließ die Unionsfraktion im Bundestag. Sie begründete dies mit einem „fortdauernden Rechtsbruch“ Angela Merkels und der Bundesregierung bei der Euro-Rettung und der Asylpolitik (die vollständige Erklärung kann hier nachgelesen werden: www.erika-steinbach.de/erklaerung.html). Im Interview mit SACHSEN DEPESCHE legt Erika Steinbach noch einmal ihre Beweggründe dar, geht auf Einwände aus den Reihen ihrer früheren Partei ein und bekräftigt, dass sich auch weiterhin in das politische Geschehen einmischen wird.