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Rorschach – Der Kaufmann Ulrich T. Grabowski kann einen beeindruckenden Lebenslauf mit Management-Tätigkeiten in diversen Unternehmen vorweisen. Von 1997 bis 2000 leitete er am ADAC-Hauptsitz in München den Marketing- und Vertriebsbereich für Finanzdienstleistungen und war zudem Referent des ADAC-Präsidiums. In den Jahren 2000 bis 2002 arbeitete er in führender Stellung bei der AXA Versicherungsgruppe. Die nächsten drei Jahre war er Vorstandsmitglied der BCP Unternehmensberatung AG und von 2005 bis 2007 Vorstandsmitglied der cash.life AG in Pullach. Dem schloss sich ein Engagement als Aufsichtsratsmitglied sowie als Vorsitzender des Vertriebs- und Marketingausschusses der TA Triumph Adler AG in Nürnberg an. Nach einer Tätigkeit als Strategieberater bei bekannten Versicherungsgesellschaften wurde Grabowski 2010 Vorstandsvorsitzender der Deutschen Kautionskasse AG in Starnberg. In den Jahren von 2014 bis 2019 bot er seine breitgefächerte Expertise und Management-Erfahrung als Unternehmensberater an, bis er 2020 als Geschäftsführer der Red Eagle Suisse GmbH in der Industriesparte eine neue Herausforderung fand.

Donnerstag, 18 Mai 2017 02:04

PEGIDA auf Piratenkurs?

Dresden – 15. Mai, 110. Kundgebung, Dresdner Hauptbahnhof. Siegfried Däbritz, der stämmige PEGIDA-Vize, beginnt an diesem Montag mit einer „schlechten Nachricht“. Die „Defend Europe“-Aktion der Identitären Bewegung (IB) im Mittelmeer, die am Wochenende im Hafen von Catania kurzzeitig das NGO-Schiff „Aquarius“ blockiert hatte, müsse unterbrochen werden. Das IB-Motorboot sei „konfisziert“ worden. Dem vorausgegangen waren Vorwürfe eines italienischen Staatsanwaltes, der auch deutschen Hilfsorganisationen den Vorwurf einer Zusammenarbeit mit libyschen Schleppern bei der Flüchtlingsrettung nicht ersparen konnte.

Berlin - Nach dem jüngsten EU-Gipfel, auf dem zwar ein Reformpaket mit dem britischen Premierminister Cameron zur Verhinderung des „Brexit“ ausgehandelt wurde, aber keine einzige Maßnahme zur Eindämmung des Asylantenzustroms beschlossen wurde, drängt Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) auf ein Treffen der Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD. Dieses scheint vorerst aber nicht zustande zu kommen, weil nach Medienberichten alle Terminanfragen Seehofers im Kanzleramt unbeantwortet bleiben. Die CSU zeigt sich angesichts von Angela Merkels Gesprächsverweigerung verschnupft. Es sei schließlich guter Brauch in der Großen Koalition, bei Gesprächsbedarf eines der drei Parteivorsitzenden ein Spitzengespräch im Kanzleramt anzusetzen. Die Christsozialen rechnen nun frühestens nach dem EU-Sondergipfel am 7. März mit dem gewünschten Treffen.